„Lass uns über Ausrüstung reden. Es könnte dir helfen, schnell besser zu werden.“
Jeder hat seine eigene Methode, sich beim Skifahren zu verbessern. Fleißiges Training ist natürlich wichtig, aber auch die richtige Ausrüstung trägt zur Verbesserung bei. Doch wie wählt man die passende Ausrüstung aus? Wir haben einige der talentiertesten und erfahrensten Skifahrer verschiedener Hersteller zusammengebracht, die an der Spitze des Skisports aktiv sind. Dieses Mal gehen wir einen etwas anderen Weg und bieten ein genreübergreifendes Gespräch an – von Freestyle über Basics bis hin zu Alpinski.
Hier unterhalten sich Shun Okumura, der Zweitplatzierte der All Japan Ski Technical Championships, und Natsuki Endo, die für HEAD im Freeride- und Backcountry-Skifahren aktiv ist. Was denken sie über die Marke und die Ausrüstung?
Hervorragende Stabilität und ein fester, griffiger Slide – Shun Okumura
Natsuki Endo (im Folgenden Endo): Fräsköpfe etablierter Marken genießen ein sehr seriöses Image und sind äußerst zuverlässig. Sie verfügen zudem über modernste Technologie, was sie besonders attraktiv macht.
Shun Okumura (im Folgenden Okumura): Ja, genau so stelle ich ihn mir vor. Er ist eine absolute Ausnahmeerscheinung im alpinen Skisport, und ich bin fest davon überzeugt, dass er die Nummer eins der Weltrangliste ist. Meine Ski haben die gleichen Spezifikationen wie meine Alpinski: die GS-REBEL SPEEDBLUE, Größe 186 cm, für lange Abfahrten und die SL-REBEL SPEEDBLUE, Größe 165 cm, aus derselben Serie, für kurze Abfahrten. Sie sind mit der EMC-Technologie zur Vibrationsdämpfung ausgestattet, was ihnen hervorragende Stabilität verleiht. Sie sind schwer und reagieren in der ersten Hälfte einer Kurve etwas träge, bieten aber einen guten Rebound und kommen in der zweiten Hälfte in Schwung, was ihnen ein solides, griffiges Gleiten ermöglicht.


Perfekt für Park und Tiefschnee. Das Verhältnis von Rocker und Camber ist genau richtig. – Natsuki Endo
Endo: Ich fahre die All-Mountain-Ski Oblivion 101 und 106. Sie wurden mit dem Ziel entwickelt, maximale Bewegungsfreiheit in den Bergen zu ermöglichen und eignen sich hervorragend für Park und Tiefschnee. Sie sind leicht, haben einen guten Rebound und das optimale Rocker-Camber-Verhältnis. Ich kann nachvollziehen, wie Shun-kun die Ski auf flachem Gelände greift, aber es ist schwierig, ein Gefühl dafür zu bekommen. Wenn ich das Basismodell fahre, sind sie mir zu dünn und die Reaktion ist zu direkt, sodass ich das Gefühl habe, hängen zu bleiben.

Okumura: Wir haben unterschiedliche Fahrstile. Wir mögen keine Ski, die so stark aufschwimmen. Aber als ich mit dem Freeride-Modell „KORE“ in die Berge fuhr, war ich überrascht, wie leicht es war. Ich bin vor etwa vier oder fünf Jahren schon mal einen „KORE“ gefahren, aber das neue Modell ist komplett anders.

Endo: Der „KORE“ ist ein speziell für alpines Skifahren entwickeltes Modell und länger als der „OBLIVION“. Ursprünglich auf Alpinski basierend, sind die Ski selbst dünn, bieten aber dennoch ein solides Fahrgefühl. Hier spürt man den Head-Spirit. Die verwendeten Materialien wurden kontinuierlich optimiert, wodurch die Ski leichter und dünner wurden, ohne dass der Rebound beeinträchtigt wurde. Anfängern empfehle ich jedoch den 84 mm breiten „OBLIVION“. Jede Taillenbreite eignet sich für einen anderen Geschwindigkeitsbereich, wobei die 84-mm-Variante für mittlere Geschwindigkeiten geeignet ist. Sie hat das geringste Schwunggewicht.
Okumura: Für die Ski, die ich fahre, empfehle ich den E-RACE PRO für Anfänger oder für alle, die einen Skiführerschein der Stufe 1 oder 2 besitzen und den nächsten Schritt wagen möchten. Wer ein High-End-Modell sucht, sollte sich für eines mit identischer Innenausstattung, aber separaten Platten entscheiden. Die Ski bieten gute Performance und sind flexibel – so profitiert man von den Vorteilen beider Modelle.
Profil

Meide Okumura
Geboren in der Präfektur Kyoto. Von der Grundschule bis zur Universität widmete er sich dem alpinen Skisport und nahm sowohl national als auch international an Wettkämpfen teil, unter anderem im Nationalteam. Ab 2022 wird er an den Japanischen Ski-Technikmeisterschaften teilnehmen und hat bereits bemerkenswerte Leistungen gezeigt, indem er 2023 und 2024 jeweils den zweiten Platz belegte.
Instagram: @okushun_ski

Natsuki Endo
Geboren in der Präfektur Fukushima. Nach seiner Mitgliedschaft im nationalen Buckelpisten-Team begann er, bei Freeride-Wettbewerben und Skitouren zu fotografieren. Derzeit unterrichtet er Buckelpisten- und Parkskifahren im Hoshino Resorts Nekoma Mountain.
Instagram: @natsukiend0
Foto = JapanFreerideOpen
Text=Chiho Kuriyama
Information
KOPF
Offizielle Website: https://www.head.com/ja_JP/
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