Die Yamabiko-Piste, die sich auf dem Gipfel des Skigebiets Nozawa Onsen befindet, verfügt über fünf Abfahrten und bietet natürliches Gelände wie Waldabfahrten und Bäche, weshalb sie während der Saison bei Tiefschneeliebhabern und anderen Skifahrern sehr beliebt ist

Der Gipfel liegt 1.650 m über dem Meeresspiegel. An klaren Tagen ist das Highlight der 360-Grad-Panoramablick, der sich bis zum Japanischen Meer erstreckt. Die Fahrt mit dem Lift durch den Mischwald aus Buchen und Birken ist angenehm, und vielleicht möchten Sie sogar die Haube öffnen, um die spektakuläre Aussicht zu genießen

Die Pisten von Yamabiko bieten erstklassigen und reichlichen Schnee während der gesamten Saison. An Pulverschneetagen ertönt daher Jubelrufe, und überall im Skigebiet werden tiefe Spuren in die Hänge gezogen. Solange man nicht unter einem Seil oder Netz hindurchfährt, kann man jederzeit zur Piste zurückkehren, egal wo man fährt – ob auf einem festen Schneehang, zwischen Bäumen, in einem Bach oder auf sanft abfallendem Gelände neben der Piste. So wird Skifahren in Yamabiko nie langweilig
Es handelt sich hierbei jedoch um einen Bereich, in dem die Verantwortung selbst liegt. Das Skigebiet haftet daher nicht, wenn Sie sich durch den Zusammenstoß mit einem stehenden Baum oder einer Liftstange verletzen

Dieses Gebiet ist bei Neuschnee sehr beliebt, und sobald es schneit, stürzen sich die Skifahrer in den Pulverschnee. Doch jetzt, da der Schnee weicher wird, liegt der Fokus darauf, das abwechslungsreiche Gelände zu erkunden. Das sanfte Tal, das durch die Schneemassen entstanden ist, offenbart mit der Schneeschmelze seine wahre Gestalt und bildet eine natürliche Steilkurve. Das bietet ein ganz anderes Skivergnügen als Pulverschnee




Das Model auf dem Foto, das die Pisten von Yamabiko genießt, ist Tomii Taiga, der kürzlich die Alljapanischen Alpinen Skimeisterschaften im Riesenslalom gewann. Der aus Nozawa Onsen stammende Taiga fährt seit seiner Grund- und Mittelschulzeit in Yamabiko Ski und findet dort ein ganz anderes Vergnügen als bei alpinen Wettkämpfen.
Letztes Jahr nahm er am Disruption Cup in Garmisch teil, einem Event, das von K2, seinem Sponsor, veranstaltet wird. Gemeinsam mit Sakamoto Godai belegte er den fünften Platz hinter einer Reihe starker Konkurrenten, darunter Sean Pettit.
Übrigens: Das sind die Skier, die er damals trug.


Das Yamabiko-Tal ist ein Ort, der selbst ambitionierte Alpinskifahrer begeistert. Man kann mit Slides die Piste durch das Gelände nutzen, Sprungschanzen finden und Sprünge wie in einer Halfpipe verbinden oder mit scharfen Carving-Skiern die flachen Hänge hinabfahren. Das Skifahren im Frühling macht genauso viel Spaß wie in der Hochsaison. Genieße das Tal ganz nach deinen Wünschen
Übrigens beträgt der Höhenunterschied zwischen Gipfel und Tal 1.085 Meter, was die Abfahrt besonders lang macht. Das Pistengebiet zählt zu den größten in Japan für ein einzelnes Skigebiet. Die Hänge sind schlichtweg riesig und umfassen insgesamt 36 Abfahrten. Die neu gebaute Nagasaka-Gondel und andere Lifte sind optimal positioniert und ermöglichen einen bequemen Zugang zu einer Vielzahl von Pisten

Gewinnerin der 99. Japanischen Meisterschaften im Riesenslalom /
Instagram: @taiga_tomii

