Freeskiing-Wettbewerbe, die bis in die 2010er-Jahre in ganz Japan beliebt waren, werden heute fast ausschließlich von der FIS und der SAJ organisiert. Die „Japan Jr. Freeski Open“, ein Wettbewerb, der als Sprungbrett für junge Freeskier mit internationalen Ambitionen diente, wurden nach zehn Jahren eingestellt. Seitdem ist die Anzahl der Wettbewerbe zurückgegangen, was zu einem Verlust an Möglichkeiten für Austausch und Erfahrung für Erwachsene und Kinder geführt hat. Gleichzeitig hat der Aufstieg der sozialen Medien das Teilen von Videos und Fotos vereinfacht, sodass die Zahl der Freeskiing-Begeisterten – unabhängig von Ort und Können – so groß ist wie nie zuvor. Es entstehen neue Formen der Interaktion, in denen diese lockeren Online-Kontakte auch in der realen Welt geknüpft werden. Freeskiing macht insbesondere in der Gruppe deutlich mehr Spaß als allein. Deshalb haben wir dieses Mal Daisuke Kurata, der seit den 2000er Jahren Freeskiing-Videos produziert, gebeten, über den "HieSta Cup"-Wettbewerb zu berichten, der am 19. März (Samstag) im X-JAM Takai Fuji stattfand
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Der Hie-Sta Cup istHiromi Sato (ZUMASKIS)undEigo Higuchi (ARMADA). „Hie“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Namen, Hiromi und Eigo, zusammen, und „Sta“ ist von der Veranstaltung entlehnt, bei der sich die beiden kennengelernt haben. Einige Fragen sind noch ungeklärt, beispielsweise warum sie die Kanji für „Hie“ verwendet haben und um welche Veranstaltung es sich genau handelte. Die beiden Mittzwanziger planten den Wettbewerb, weil sie den Rückgang von Wettkämpfen und Session-Events in den letzten Jahren befürchteten und einen Ort schaffen wollten, an dem junge Freeskier ihr Können zeigen und sich austauschen können.
Ursprünglich waren zwei Wettkampfelemente geplant, ein 2-Wege-Kicker und eine Rail/Box, aber aufgrund des schlechten Wetters am Vortag wurde dies in zwei Elemente geändert, einen 5-Meter-Kicker und einen 8-Meter-Kicker
Obwohl der Wettkampftag bewölkt war, trafen sich rund 20 Freeskier unterschiedlichen Alters – von Teenagern bis zu über 40-Jährigen – zum Wettkampf. Die Vorrunde war eine Jam-Session, aus der 16 Teilnehmer ins Finale einzogen. Das Finale wurde im Format eines Einzellauf-Turniers ausgetragen, ähnlich wie bei PARKAIR, was die beiden Organisatoren als etwas ganz Besonderes empfanden. Ab dem Halbfinale traten die vier Finalisten in einem Superfinale gegeneinander an
Bei den Tricks im Wettbewerb waren häufig SW-Tricks mit SW-Landungen zu sehen, die den Flow auf zwei aufeinanderfolgenden Kickern der mittleren Klasse betonten, sowie Transfersprünge, die die weite Landung des ersten nutzten. Der Sieger war Ayuda Shohei mit seinem Rodeo 3-Coke 7 Truck Driver

2. Platz: Kenty
3. Platz: Wakayama Shu
4. Platz: Shibata Yuito
Die Gastfahrer und -richter warenShunsuke Uemura (Riotskis),Kosuke Kusakari (ON3P)undAkane Nakata (ROXY). Während des Demolaufs zeigten sie gemeinsam mit den beiden Organisatoren ihr Können mit Sprüngen. Die Moderation übernahm Seita Kimura, auch bekannt als SEI Ent., ein Lokalmatador.
Wie schon beim JIB FES., das sich zu einer Tradition in Takai Fuji entwickelt hat, sorgte er mit seiner Moderation, die sich auf jeden einzelnen Teilnehmer konzentrierte, für beste Unterhaltung.
Es hatte den Charakter einer Jam-Session, aber auch die Spannung eines Wettkampfs mit nur einer Runde.
Es war ein Wettbewerb, der die Atmosphäre altmodischer Amateurturniere heraufbeschwor.
Fotos und Videos des Wettbewerbs werden zukünftig auf Instagram und YouTube veröffentlicht.
Hiromi Sato und Eigo Higuchi planen, ähnliche Wettbewerbe in der nächsten Saisonpause und auch in der kommenden Saison auszurichten.
Aktuelle Informationen findet ihr auf ihren jeweiligen Instagram-Accounts und auf dem Hiesuta Cup-Profil.
Hiromi Sato (@hiromi__0220),
Eigo Higuchi (@eigorian2),
Hiesuta Cup (@hiesuta)













