„Der Weg zum Skiurlaubsfieber“ ~Schneemobil-Edition~ Erfahren Sie mehr über „Arbeitsfahrzeuge“ im Schnee | Teil 1

Diese Serie bietet detaillierte und spannende Einblicke in Japans Skigebiete aus verschiedenen Perspektiven. Im ersten Teil konzentrieren wir uns auf Schneemobile, die für den Betrieb von Skigebieten und die Pistenpräparierung unerlässlich sind

INDEX

Ein häufiger Anblick auf Skipisten

Auf Skipisten kommen hauptsächlich zwei Fahrzeugtypen zum Einsatz. Zum einen die Pistenraupe, die die Pisten präpariert und mit ihrem lauten Dröhnen die Skifahrer erfreut.

Zum anderen der Schneetransporter, der uns die Sehnsucht nach Tiefschneefahren mit Raupenskiern weckt. Sein Hauptzweck ist der Transport von Personen und Material. Ein Beispiel dafür sind die Kettenfahrzeuge, die in schneereichen Gebieten durch Gasthöfe fahren.

▶Pistenraupe

Obwohl die Bezeichnung je nach Hersteller variiert, besteht der Hauptzweck darin, die Pisten durch Verdichten von Schnee usw. instand zu halten. In den 2000er Jahren wurden Hightech-Steuerungssysteme und andere Geräte immer beliebter

▶Schneetransportfahrzeug

Ein Fahrzeug, dessen Hauptzweck der Transport von Personen und Gütern ist. Es kann auch abseits der Pisten eingesetzt werden. Wenn es für den Betrieb auf öffentlichen Straßen ausgelegt ist, ist ein Führerschein erforderlich

Der Begriff „Pistenpräparierung“ wird oft für die Schneemobilisierung verwendet und ist Deutsch für „Hang“. Der Name der deutschen Pistenraupenmarke „Pistenbuuri“ ist insofern interessant, als er so viel wie „den Hang überbeanspruchen“ bedeutet. Anders ausgedrückt: Die Maschine arbeitet so hart, dass sie den Hang quasi „überbeansprucht“.

Sehen wir uns ihre Arbeit in diesem Video an.

Pistenraupe im Einsatz - Pisten Bully 400

Ein Muss für Enthusiasten! Werbematerial des Pistenbully 400 aus der Zeit seiner Markteinführung

In Japan sind Schneemobile deutscher, italienischer und einheimischer Hersteller am weitesten verbreitet

Aktuell ist Pistenbuly Marktführer im Bereich Pistenraupen, gefolgt von der italienischen Marke Prinote. Prinote hat eine kanadische Marke übernommen, sodass es nun zwei Marken gibt: eine europäische und eine nordamerikanische. Früher gab es deutlich mehr Hersteller, doch nach der Umstrukturierung der Branche dominieren nun nur noch zwei Marken den Markt

Pistenbully (Deutschland)

Als Marke des deutschen Unternehmens Case-Boler ist sie mit über 65 % Marktanteil Marktführer. Ihr ikonisches feuerrotes Design feierte sein japanisches Debüt bei den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo

▶ Purinote (Italien)

Es verfügt über einen hohen Marktanteil in Europa und den USA. Es wurde auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi eingesetzt. Darüber hinaus wurde es für sein herausragendes Design hoch gelobt, an dem Ferrari-Designer mitgewirkt haben

▶Ohara Eisenwerke (Japan)

Als bedeutende japanische Marke mit einer über 100-jährigen Geschichte genießt sie hohes Ansehen für ihr Produktentwicklungs- und Wartungssystem, das auf die einzigartigen natürlichen Gegebenheiten Japans abgestimmt ist

▶ Japan Snowblower Manufacturing Co., Ltd. (Japan)

Ein in Sapporo ansässiger Hersteller von Schneeräummaschinen. Aktuell vertreibt das Unternehmen ein Modell namens „TT300“, das die vielfältigen Anforderungen von Baustellen zur Schneeverdichtung vollumfänglich erfüllt

Der Aufbau einer Pistenraupe ist wie folgt:

Wie ist eine Pistenraupe aufgebaut und welches Prinzip steckt hinter ihrer Pistenpräparierung? Wir geben Ihnen einen Überblick. Allerdings gibt es je nach Hersteller Unterschiede in Aufbau und Funktionsweise, und auch die Bezeichnungen der Bauteile variieren. Der grundlegende Aufbau ist jedoch gleich

Hier erklären wir am Beispiel der „DF430“ von Ohara Iron Works die Struktur und Funktionsweise einer Pistenraupe. Sobald Sie deren Aufbau und Funktionsweise verstanden haben, werden Sie feststellen, dass eine Pistenraupe ein interessantes und unterhaltsames Fahrzeug ist. Vielleicht möchten Sie sogar selbst einmal damit fahren.

Zum Fahren: Wenn Sie auf öffentlichen Straßen fahren, benötigen Sie ein Kennzeichen und einen Lkw-Führerschein. Auf Privatgelände ist kein Führerschein erforderlich.

▶Klinge

Es schiebt und zerkleinert Schnee wie ein Bulldozer. Es handelt sich um eine bewegliche Platte, die den Schnee aus dem Boden gräbt und mit großer Kraft vorwärts schiebt. Sie ist an der Vorderseite des Fahrzeugs befestigt. Derzeit ist die dreiteilige Konstruktion am weitesten verbreitet, da sie eine dreidimensionalere Bewegung ermöglicht. In den letzten Jahren sind auch Modelle mit größerem Bewegungsradius und höherer Flexibilität auf den Markt gekommen, die im Parkbau eingesetzt werden

Die Produkte von Ohara sind so gefaltet, dass Schnee nicht daran haften bleibt. Auch die gezackten Kanten sind ein wichtiges Merkmal

Tracks

Die Aufhängung hat zwei Hauptfunktionen

Es ist auch als Raupenfahrzeug, Kettenlaufwerk oder Endloskette bekannt. In Ohara wird es „Caterpillar“ genannt. Es erfordert Vielseitigkeit und Robustheit, um mit unterschiedlichen Schneeverhältnissen zurechtzukommen, sowie eine ausgeklügelte Konstruktion, um es leicht zu halten. Es

bewegt sich nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern zerkleinert gleichzeitig den Schnee am Boden.

Die „Hartschneeraupe“ hat eine aufgeraute Spitze, um die Laufleistung zu verbessern

▶Fräs- und Endbearbeitungsmaschine 

Hier erfolgt die Feinbearbeitung. Die Walze wird auch „Fräse“ genannt und in Ohara als „Schneeverdichtungsrotor“ bezeichnet. Sie vermischt den Schnee während der Rotation. Anschließend wird Druck ausgeübt, um ein schönes Kordmuster zu erzeugen. Normalerweise wird eine zweiteilige Walze verwendet, für die Anforderungen von Parks eignet sich jedoch eine dreiteilige


Die innere Walze (links) vermischt den Schnee, und die Feinwalze (rechts) erzeugt Rillen. Die Konstruktion der Walze variiert je nach Hersteller

▶Motor

Heutige Schneemobile werden mit Dieselmotoren betrieben. Ohara beispielsweise verwendet Motoren von Caterpillar und Prinote von Mercedes – sie setzen also auf leistungsstarke Motoren westlicher Hersteller. Die Energiequelle ist häufig westlich


Der DF430 ist mit dem Hochleistungsmotor „CAT C13“ ausgestattet

▶Operationssaal

Dies bezieht sich auf das Cockpit, auch „Kabine“ genannt. Es besteht hauptsächlich aus bequemen Sitzen, die für langes Arbeiten ausgelegt sind und Ermüdungserscheinungen reduzieren, sowie einem Cockpit, das auf einfache Bedienung ausgelegt ist. Cockpits wurden in den letzten Jahren zunehmend digitalisiert. Auch der Gewährleistung eines sicheren Betriebs wurde ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt. Mit anderen Worten: Es vereint Komfort und Sicherheit

Der Bedienhebel, der den Hauptteil der Bedienung darstellt, wurde so konstruiert, dass er einen komfortablen Griff bietet und bei der Bedienung keine Ermüdung verursacht

Wie eine Pistenraupe funktioniert

Nachdem Sie nun die Namen und den Aufbau der einzelnen Teile kennen, schauen wir uns an, wie eine Pistenraupe funktioniert

① Zuerst zerkleinern die vorderen Schilde Unebenheiten und Schneeklumpen und schieben sie beim Vorwärtsfahren vorwärts.
② Anschließend fahren die Ketten und zerkleinern den Schnee am Boden weiter. Die Ketten dienen nicht nur dem Vorwärtsfahren.
③ Schließlich lockert die Heckfräse den Schnee fein auf.
④ Und dann übt die Pflugmaschine Druck aus und erzeugt so ein Riffelmuster auf der Schneeoberfläche.

Dieser Vorgang lässt sich anhand einer visuellen Darstellung leichter verstehen.


Pistenbullys Pfeifenmagier

Eine Vielzahl von „Das war’s“-Techniken, die durch Aufsätze ermöglicht werden

Moderne Schneefahrzeuge werden immer technologisch fortschrittlicher und multifunktionaler. Es gibt Modelle mit hervorragender Funktionalität für den Bau von Snowparks und solche mit Seilwinden. Durch Anbauteile können sie ihre Arbeit professioneller und effizienter erledigen. Beginnen wir mit den Anbauteilen für den Pistenbullie

Pfeifenmagier

Dieses Gerät (Arbeitsgerät) ist speziell für die Instandhaltung von Halbrohren konzipiert. Es schneidet den gebogenen Rohrabschnitt präzise ab. Durch Umdrehen kann man sowohl bergauf als auch bergab arbeiten

Gleissetzer

Es wird hinten angebracht und erzeugt zwei Rillen, wodurch eine Langlaufloipe entsteht, die den Vorschriften des Internationalen Skiverbandes (FIS) entspricht

Passagierkabine

Es ist vielseitig einsetzbar, unter anderem für den Transport von Personen und Ausrüstung. Beim Pistenraupenfahren bietet eine Kabine mehr Komfort. Noch besser ist es mit einem passenden Stuhl. Die Befestigung erfolgt mit Schrauben, wodurch die Montage und Demontage kinderleicht ist

Buschschneider

Durch die Anbringung von Gummiketten (Raupenteilen) und Buschschneidern kann es auch zur sommerlichen Hangpflege eingesetzt werden. Überlassen Sie uns die schnelle Unkrautbekämpfung

Was kostet so ein tolles Schneemobil?

Wir wissen nun, dass Schneemobile ihre Aufgabe effektiv erfüllen, aber wie viel kosten sie? Der Preis kann je nach den verwendeten Anbauteilen stark variieren, liegt aber in etwa bei folgenden Beträgen

Ein einzelnes Fahrzeug kostet zwischen 36 und 40 Millionen Yen! (Mittelgroßes Schneemobil)

Vergleichen wir es mit anderen Fahrzeugen:
Ferrari (Supersportwagen) ca. 40 Millionen Yen,
Kranwagen (40 t) ca. 40 Millionen Yen,
Muldenkipper (mittelgroß) ca. 12 Millionen Yen.

Anbauteile erhöhen den Preis erheblich. Insbesondere Anbauteile, die für den Bau und die Wartung von Halfpipes unerlässlich sind, kosten etwa 15 bis 20 Millionen Yen. Das ist ein stolzer Preis, aber die Leistung scheint ihn zu rechtfertigen.
Schaut euch unbedingt dieses Video an. (Die Szene mit den Rohrleitungsarbeiten beginnt bei ca. 1:10.)

PistenBully |ESPN Winter X-Games Aspen, CO, 2020

Eine wirklich spektakuläre Leistung! So hart arbeiten die Pistenraupen bei den ESPN Winter X-Games. Sie sind unverzichtbar für Superpipe und Slopestyle.

Je mehr man über Pistenraupen erfährt, desto faszinierender werden sie.Teil 2Bleibt dran für 

<取材・写真協力>
Ohara Iron Works Co., Ltd.,Snow Systems Co., Ltd.,Northwest Co., Ltd.(in alphabetischer Reihenfolge)

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