Nachdem ATOMIC im vergangenen Jahr sein 70-jähriges Jubiläum feierte, unterzieht sich die Marke in dieser Saison einer zweiten Phase der Markenauffrischung und aktualisiert Design und Schnitte.
Gemäß dem Markenkonzept „Immer schneller“ integriert die Marke Technologie aus dem alpinen Skirennsport auf Weltcup-Niveau in verschiedene Skistile. Im Februar fand im Skigebiet Sugadaira Kogen in der Präfektur Nagano eine Testfahrt für die Modelle der nächsten Saison statt.
Ein Mitglied der STEEP-Redaktion schaute vorbei und testete beliebte Pistenskimodelle, die sie auf der Messe kennengelernt hatten. Die Testerin war eine 164 cm große und normalgewichtige Frau aus dem Team mit Erfahrung im alpinen Skirennsport. Die Testbedingungen waren sonnig, die Piste mäßig geneigt und der Schnee leicht steinig und fest

Skier, die zum Vergleich verwendet wurden
Bevor ich diese Skier vorstelle, möchte ich kurz meine aktuellen Skier erwähnen.
Seit meinen Anfängen im Skisport fahre ich ausschließlich Ogaska-Skier und nutze immer noch die 155 cm langen „TRIUN SL“, die ich in meinem letzten Wettkampfjahr auf der Piste gefahren bin. Es handelt sich um ein reines Wettkampfmodell, das sich durch seine Stabilität und seinen hervorragenden Grip auszeichnet. Obwohl es schon einige Jahre alt ist, macht es mir immer noch riesigen Spaß, damit auf der Piste frei zu fahren. Ich hatte
die Gelegenheit, sowohl Einsteiger- als auch Rennskier zu testen, habe aber keine Erfahrung mit Skiern anderer Marken, weder im Besitz noch im Dauereinsatz.
Über „Redster S9i Revoshock S“
Die Redster i-Serie ist ein ikonischer Bestandteil der Marke. Dieses Modell, das sich ungebrochener Beliebtheit erfreut, behält die ikonische rote Farbgebung bei, jedoch wurde das Oberteil komplett in Schwarz geändert

Diese beliebte Serie steckt voller neuester Technologien der Marke. Die „Full Flex Technology“ sorgt dank harmonischer Flexibilität von Tip bis Tail für festen Grip auch bei hohen Geschwindigkeiten. Der auf Wunsch Japans entwickelte „Carba Poplar Wood Core“ ermöglicht geschmeidige und dynamische Bewegungen. Zusätzlich
ist das Board mit dem neuen, integrierten „Revoshock“-Federungssystem der nächsten Generation ausgestattet, das exzellente Stoßdämpfung bietet. „Carbon Boost“ erhöht die Beschleunigung in der zweiten Hälfte von Kurven deutlich.
Testbericht
Das Modell „Redster S9i Revoshock S“ ist ein Premium-Ski mit breitem Profil, der für alle Pistenbedingungen geeignet ist. Empfohlene Längen sind 160 cm für Damen und 165 cm für Herren; wir haben diesmal die 160-cm-Variante getestet

Mein erster Eindruck nach ein paar Schwüngen war die Stabilität und das solide Fahrgefühl, das das „Revoshock“-System vermittelt. Es fühlte sich an, als würde sich mein Körper vorwärts bewegen und das Board hinterherhinken oder mich sogar zurückziehen
Der Fahrer hat die Initiative. Im Vorstand geht es darum, zu fragen: „Was wollen Sie tun?“
Dieses Board leitet die Kurve nicht automatisch mit nur einer leichten Neigung ein. Man spürt vielmehr einen leichten Widerstand, und die Kurve kommt nicht von allein. Es vermittelt den Eindruck, dass der Fahrer Zeitpunkt und Winkel für die Kurveneinleitung bewusst wählen muss. Wer Boards gewohnt ist, die sich leicht drehen lassen, wird die Handhabung anfangs möglicherweise als schwierig empfinden
Selbst in Kurven, anders als bei typischen Carving-Skiern, wo man sich einfach in die Kurve legt und automatisch dreht, muss man die Fahrtrichtung ständig selbst steuern. Umgekehrt bedeutet das, dass sich der eigene Wille von der Einleitung bis zum Ende der Kurve direkt in der Kontrollierbarkeit widerspiegelt
Das Ansprechverhalten des Hecks ist gut. Andererseits ist die Art von deutlicher Beschleunigung, die man aufgrund des Namens „Carbon Boost“ erwarten würde, schwer zu spüren. Dies könnte jedoch daran liegen, dass der Pedaldruck gering ist oder die Beschleunigung so sanft erfolgt, dass man sie gar nicht wahrnimmt

Information
ATOM
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