Die Unterschiede im Fahrgefühl und Charakter von Skiern lassen sich nicht allein anhand der technischen Daten vollständig erfassen. Genau darin liegt der Reiz und die Freude an der Skiwahl. Deshalb haben wir zwei ähnliche 26-27-Zoll-Modelle ausgewählt, die wir Ihnen genauer vorstellen möchten. Lassen Sie uns ihre individuellen Eigenschaften anhand von Nutzerberichten erkunden. Welches Modell wählen Sie?
OGASAKA "KS-AP2/RD" oder VECTORGLIDE "MAXI S13"?

Beide Modelle haben die gleiche Taillenbreite von 67 mm. Auch ihre R-Werte sind mit ca. 13 m (165 cm) nahezu identisch. Diese beiden Modelle, die beide als technisch vielseitige Allrounder beschrieben werden, sind hinsichtlich ihrer Spezifikationen recht ähnlich, aber...?
| Modell | D (Dimension) | R (Radius) |
| KS-AP2/RD | D=120-67-102mm | R = 12,7 m (165 cm) |
| MAXI S13 | D=121-67-105mm | R = 13 m (165 cm) |
„KS-AP2/RD“ ist diese Art von Ski


Der „KS-AP2“, eine Weiterentwicklung der wegweisenden Carving-Ski-Serie „Keo“, ist ein verfeinertes Modell, das auf dem ursprünglichen „KS-AP“ basiert. Während die TC-Serie auf Wettkämpfe ausgerichtet ist, positioniert sich der KS-AP2 als vielseitiges, technisch anspruchsvolles Modell. Anders als der KS-UP, bei dem die einfache Handhabung im Vordergrund steht, konzentriert sich dieses Modell auf kurze bis mittlere Schwünge und ermöglicht ein geschmeidiges und präzises Fahrgefühl auch bei hohen Geschwindigkeiten. Dank seiner vom Rennsport abgeleiteten Konstruktion ist er weniger steif und eignet sich daher für ein breites Spektrum an Fahrertypen. Dieser Ski verkörpert die Essenz des Skifahrens: „Präzision fahren“
Katsumi Noda von „NODA Ski Workshop“ testete den KS-AP2/RD. Was waren die Gründe für seine durchweg 5-Sterne-Bewertung...?
Dies ist ein Basismodell, das schnelle Schwungeinleitung mit Allround-Performance vereint. Es behält die leichte Steifigkeit und Wendigkeit des Vorgängermodells bei, bietet aber nun deutlich mehr Grip an der Skispitze und verbesserte Carving-Eigenschaften.
Für technische Wettkämpfe ist es nicht so anspruchsvoll wie die TC-Serie, aber ideal für alle, denen herkömmliche Allround-Ski nicht ausreichen. Es eignet sich besonders für Skifahrer, die saubere Schwünge und schnelle Schwungeinleitung für Zertifizierungs- und Preisrennen wünschen, die komfortabel mit einem einzigen Ski nicht nur kurze, sondern auch mittlere Schwünge und Freestyle auf präparierten Pisten fahren möchten und die Qualität ihrer Übergänge und der ersten Hälfte ihrer Schwünge in Preisrennen verbessern wollen.
Am meisten Spaß macht es meiner Meinung nach auf präparierten, mittel- bis leicht steilen Pisten, festem Schnee und Hängen mit rhythmischen Veränderungen. Wichtig sind ein frühzeitiger Kantengriff, eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterfuß sowie die Technik, das Gewicht ab der ersten Hälfte des Schwungs auf den Außenfuß zu verlagern. Für kurze Kurven wird eine Länge von 160 cm empfohlen, für eine optimale Allround-Performance 165 cm. Die SRED-Platte wird dringend empfohlen.
[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 15 Tage
Größe: 170 cm / Gewicht: 72 kg
Fahrstil: Anfänger/Alpin
Selbsteinschätzung des Könnens: Experte
Heimatskigebiet: Sugadaira Ski Resort
Meine Ausrüstung: Ski: OGASAKA / TRIUN (165 cm) | Bindung: MARKER / COMP 12 | Skischuhe: LANGE / WORLD CUP RS
[Bewertung]
Leicht □□□■□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□□■□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★★
Manövrierfähigkeit: ★★★★★ Kurvenverhalten
: ★★★★★
Vielseitigkeit: ★★★★★
Auftrieb: ★★★★★
Verspieltheit: ★★★★★
„MAXI S13“ ist diese Art von Ski


Während sich die Marke primär auf Powder-/Freeride-Ski konzentriert, ist die MAXI-Serie stärker auf die Piste ausgerichtet. Anders als der verspielte „OMNNY“ und der komfortorientierte „Gran Turismo Mark2“ positioniert sich dieses Modell im Race-/Technical-Segment und setzt auf präzise Schwünge. Es ist für technische Wettkämpfe mit engen Kurven konzipiert. Sein geschmeidiger Flex und der Composite-Radius ermöglichen geschmeidige und präzise Kurven. Er ist schwerer als der „S13 LIGHT“ mit der gleichen Mittelbreite von 67 mm und bietet zudem mehr Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten
Koichi Tachimi vom Pro-Shop "Mt.Peaks" teilte die Begeisterung für dieses Modell und gab sogar Empfehlungen für passende Setups
Obwohl Vector Glide oft mit breiten Skiern in Verbindung gebracht wird, ist der „Maxi S13“ auch ein fantastischer Ski für Freizeitskifahrer. Seine weiche Schaufel erleichtert das Einleiten von Schwüngen, und das reaktionsschnelle Skiende führt dich sicher in die nächste Kurve. Die weiche Schaufel sorgt für exzellenten Flex auf Buckelpisten und ermöglicht so präzise Kontrolle und hohe Geschwindigkeiten.
Neben seiner hohen Wendigkeit und Drehfreudigkeit zeichnet er sich auch durch hervorragende Stabilität aus. Damit ist er ein Ski, den du vom Saisonbeginn bis zum Saisonende genießen kannst, selbst bei wechselnden Schneeverhältnissen. Seine Vielseitigkeit in den japanischen Bergen zeugt von seiner japanischen Herkunft!
Skifahrern mit SAJ Level 1 oder höher empfehlen wir die Marker WC PC Interface Plate. Diese Platte verbessert schnelle Schwünge und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten. Dieser Ski ist ideal für Skifahrer, die ihr Können auf die nächste Stufe heben wollen.
[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 15 Tage
Größe: 168 cm / Gewicht: 60 kg
Fahrstil: Freeride (Pulver, Backcountry) / Telemark
Selbsteinschätzung des Könnens: Experte
Heimatskigebiet: Itoigawa Seaside Valley Ski Resort
Meine Ausrüstung: Ski: ICELANTIC/PIONEER 86 (174 cm) | Bindung: INWILD/MEIDJO 3 SR | Skischuhe: SCARPA/XT PRO
[Bewertung]
Leicht □□□■□Schwer (5 Stufen)
Weich □□■□□Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★★
Manövrierfähigkeit:★★★★★
Drehfähigkeit: ★★★★★
Vielseitigkeit: ★★★★★
Kantengriff: ★★★★☆
Reaktionsfähigkeit: ★★★★☆
Des Weiteren äußerte sich Yui Ohno vom "Ishii Sports Yodobashi Shinjuku West Exit Store" wie folgt
Dieser Ski reagiert stets präzise auf die Intentionen des Fahrers – vom Schwungbeginn bis zur maximalen Kraftentfaltung und vom Übergang in die zweite Hälfte der Kurve. Er ist stabil und steif, ohne dabei zu stark nachzugeben, und bietet selbst bei aggressiven Schwüngen sicheren Halt und Stabilität. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Kontrolle darüber, wie lange der Fahrer in der zweiten Hälfte der Kurve den Druck halten möchte.
Er bietet Stabilität und Grip bei hohen Geschwindigkeiten und ermöglicht dynamische Manöver selbst auf harten Hängen, unebenem Gelände und rauen Schneeoberflächen. Die Beschleunigung ist ebenfalls kraftvoll. Aufgrund seines Gewichts ist eine feine Schwungkontrolle mit den Füßen etwas schwieriger. Der Schlüssel, um das volle Potenzial dieses Skis auszuschöpfen, liegt jedoch darin, bei jedem Schwung das Gewicht fest auf den Ski zu verlagern und den Schwerpunkt bewusst zu verlagern, damit der Ski nicht vom Schnee abhebt.
Die Möglichkeit, die Balance durch die Wahl von Platten und Bindungen individuell anzupassen, ist entscheidend, um die Individualität dieses Skis voll zur Geltung zu bringen.
[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 20 Tage
Größe: 181 cm / Gewicht: 61 kg
Fahrstil: Freeride (Pulver, Backcountry) und Basic
Selbsteinschätzung des Könnens: Experte
Heimatskigebiet: HAKUBA VALLEY, Katashina Kogen Ski Resort
Meine Ausrüstung: Ski: SALOMON / S/RACE PRIME (165 cm), SALOMON / QST 106 (189 cm) | Bindung: SALOMON / STRIVE 16 MN, SALOMON / SHIFT 13 MN | Skischuhe: SALOMON / S/PRO RACE 140
[Bewertung]
Leicht □□□■□Schwer (5 Stufen)
Weich □□□■□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★★
Manövrierfähigkeit: ★★★★★
Drehfreudigkeit: ★★★★☆ Vielseitigkeit
: ★★★★☆
Kantengriff: ★★★★☆
Reaktionsfähigkeit: ★★★★★
Was wir aus dem Vergleich gelernt haben
Möchtest du deine Kurventechnik verfeinern oder einfach nur das Fahrgefühl darüber hinaus genießen? Wenn du deine Kurventechnik zügig verbessern willst, wähle den KS-AP2; wenn du deine verfeinerten Fähigkeiten voll ausnutzen und sanftes, schnelles Gleiten genießen willst, wähle den MAXI S13. Beide sind hochwertige Ski, die dein Skivergnügen auf der Piste auf ein ganz neues Niveau heben

