Für ein aggressives Freeride-Erlebnis: Wählen Sie das ROSSIGNOL „SENDER 110“ oder das K2 „MINDBENDER 111“? │26-27 Vergleich der neuen Modelle

Die Unterschiede im Fahrgefühl und Charakter von Skiern lassen sich nicht allein anhand der technischen Daten vollständig erfassen. Genau darin liegt der Reiz und die Freude an der Skiwahl. Deshalb haben wir zwei ähnliche 26-27-Zoll-Modelle ausgewählt, die wir Ihnen genauer vorstellen möchten. Lassen Sie uns ihre individuellen Eigenschaften anhand von Nutzerberichten erkunden. Welches Modell wählen Sie?

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ROSSIGNOL "SENDER 110" oder K2 "MINDBENDER 111"?

Beide sind kraftvolle Freeride-Modelle mit Metallverstärkung, die sich lediglich in der Taillenbreite um 1 cm unterscheiden. Worin bestehen die Unterschiede im Fahrgefühl und der wahrgenommenen Performance?

ModellD (Dimension)R (Radius)
SENDER 110D=140-110-133mmR = 19 m (176 cm)
MINDBENDER 111D = 136-111-129 mmR = 21 m (187 cm)

„SENDER 110“ ist diese Art von Ski

ROSSIGNOL/SENDER 110│D=140-110-133㎜|R=19m (176cm)|L=168,176,184,191㎝|¥163,900

Die SENDER-Serie unter dem Motto „Turn wild“ steht für maximale Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig hoher Stabilität und Geländegängigkeit. Dieses Modell, bestehend aus den Modellen 100, 110 und 118, ist speziell für Tiefschnee konzipiert und vereint Auftrieb im Powder mit Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Bedingungen. Dank „Twin Rocker“ und „Progressive Sidecut“ gleitet es mühelos und wendig und bietet durch „Central Titanal“ optimale Stabilität unter den Füßen. Dadurch eignet es sich perfekt für akrobatische Schwünge und spielerisches Fahren im Gelände. Ein verspieltes Powder-Modell, das sowohl im Big Mountain als auch im Freestyle überzeugt

Die Person, die dieses Modell testete, war Ooyo Kashiwakura vom "Paddle Club"

Kraftvoll und verspielt zugleich: Die 110 mm breite Taille sorgt für Auftrieb im Tiefschnee und ermöglicht gleichzeitig präzise Carving-Schwünge. Dank der Top-Struktur und des Twin-Rockers ist das Schwunggewicht gering, wodurch sich das Board deutlich agiler anfühlt, als sein tatsächliches Gewicht vermuten lässt.

Der Flex unter dem Fuß ist fest und optimal für die Kraftübertragung, während Tip und Tail flexibel sind und so ein müheloses Sliden ermöglichen. Die Balance zwischen Steifigkeit und Weichheit ist perfekt. Das

Kurvenverhalten ist sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Geschwindigkeiten exzellent. Bei niedrigen Geschwindigkeiten erfolgt die Schwungeinleitung sanft, bei hohen Geschwindigkeiten greift das Board fest in den Schnee und vermittelt ein angenehmes Gefühl der Streckung in der zweiten Hälfte des Schwungs. Selbst

auf unebenen oder rauen Hängen bietet es eine hohe Vibrationsdämpfung, sodass du deine Linie ungestört halten kannst. Dieses High-End-Modell vereint Freestyle-Elemente, die sich ideal für Waldabfahrten und spielerisches Fahren im Gelände eignen, mit der nötigen Stabilität für sicheres Fahren unter allen Bedingungen.

[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 20 Tage
Größe: 169 cm / Gewicht: 61 kg
Fahrstil: Basic/Freeride (Pulver)

Selbsteinschätzung des Könnensベル:エキスパート
Heimatskigebiet: Asarigawa Onsen Ski Resort
Meine Ausrüstung:

Ski: ARMADA/WHITEWALKER 116 (175 cm)
Bindung: MARKER/KINGPIN 12 M-WERKS
Skischuhe: K2/MINDBENDER 130 BOA

[Bewertung]
Leicht □□□■□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□□□■ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★★
Manövrierfähigkeit:★★★★
Carving: ★★★★☆
Vielseitigkeit: ★★★★☆
Auftrieb: ★★★☆☆
Verspieltheit: ★★★★☆

Darüber hinaus schien Kaori Aida, eine Teilnehmerin der Testfahrtveranstaltung, die Bedeutung der Wahl eines Boards, das zur eigenen Statur und zum eigenen Können passt, angesichts der begrenzten Auswahl sehr zu schätzen

Das einzige Demoboard vor Ort war 191 cm lang, was für meine Statur und mein Fahrkönnen viel zu lang war. Es war völlig überdimensioniert. Obwohl es sich beim Fahren nicht besonders schwer anfühlte, war es schwierig, Kurven zu fahren, sobald ich ins Rutschen kam, und ich hatte keine gute Kontrolle darüber.

Die Sohle ist ziemlich steif, und ich denke, das Board hat eine gute Stabilität, aber meine Beinkraft reichte nicht aus, um davon zu profitieren, und ich fühlte mich, als würde ich nur herumgeschleudert. Ich

denke, die 191-cm-Version ist wahrscheinlich eher für Freeride-Experten geeignet, die über ausreichend Muskelkraft, Beinkraft und Fahrtechnik verfügen und die unpräparierten Schnee mit hoher Geschwindigkeit bezwingen und dabei auch Sprünge und Tricks einbauen wollen.

[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 70 Tage
Größe: 165 cm / Gewicht: 55 kg
Fahrstil: Freeride (Pulver, Backcountry)
Selbsteinschätzung des Könnens: Fortgeschritten
Heimatskigebiet: Arai Mountain Resort
Meine Ausrüstung: DPS/CARBON WAILER 107 (179 cm) | Bindung: MARKER/GRIFFON | Skischuhe: SALOMON/ S/RACE 110

[Bewertung]
Leicht □□■□□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□□■□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★☆
Manövrierfähigkeit: ★☆☆☆☆ Kurvenverhalten
: ★☆☆☆☆
Vielseitigkeit: ★☆☆☆☆
Auftrieb: ★★★★☆
Verspieltheit: ★★★☆☆

"MINDBENDER 111" ist diese Art von Ski

K2/MINDBENDER 111│D=136-111-129㎜|R=21m (187cm)|L=170,177,182,187,192㎝|¥148,500

Die „MINDBENDER“-Serie, eine Kernlinie, die vor einigen Jahren im Zuge der Umstrukturierung der K2 Freeride-Linie neu definiert wurde, ist nun in insgesamt 12 Modellen erhältlich – von Einsteigermodellen mit 85 mm Mittelbreite bis hin zu Big-Mountain-Snowboards. Dieses spezielle Modell mit einer maximalen Breite von 111 mm ist ein „Freeride-Racer“, der primär für unpräparierte Pisten entwickelt wurde. Es eignet sich für fortgeschrittene Fahrer, die große Sprünge und schnelle Kurven lieben, und bietet hohen Auftrieb und Stabilität im Tiefschnee. Neben der Vibrationsdämpfung durch „Dark Matter Tech“ und der erhöhten Torsionssteifigkeit durch „TITANAL I-BEAM“ sorgt die moderate Rockerform auch für gute Manövrierfähigkeit

Hier der Eindruck von Riku Takahashi vom "Ski Pro Shop Azumino":

Das 26-27er Modell fühlte sich an wie ein Board, das jedes Terrain meistert, obwohl es primär für Tiefschnee ausgelegt ist. Das an vier Stellen platzierte vibrationsdämpfende Material unterdrückte das Flattern der Boardspitze selbst bei hohen Geschwindigkeiten und sorgte so für ein stabiles Fahrgefühl und ein völlig anderes Fahrgefühl als beim Vorgängermodell.

Die 111 mm breite Taille gewährleistet ausreichend Auftrieb und Wendigkeit im Tiefschnee, was zu gutem Kantengriff auf präparierten Pisten und einem sicheren Stand selbst bei schwierigen Schneeverhältnissen führt.

Aufgrund seiner Stabilität und Steifigkeit war es jedoch bei niedrigen Geschwindigkeiten etwas schwer zu kontrollieren. Gewicht und Steifigkeit des Boards sind spürbar, und enge Kurven waren mitunter schwierig zu fahren. Daher eignet es sich meiner Meinung nach am besten für aggressives Skifahren und alle, die hohe Geschwindigkeiten bevorzugen. Ich würde es allen empfehlen, die

bereits ein Board für präparierte Pisten besitzen und ein Board für Backcountry/Tiefschnee suchen, ohne dabei auf die Piste verzichten zu wollen, oder allen, die Freeride in all seinen Facetten mit Fokus auf Tiefschnee genießen möchten.

[Profil des Testers]
Jährliche Skitage: ca. 15 Tage
Größe: 180 cm / Gewicht: 80 kg
Fahrstil: Freeride (Powder)
/ Park
Selbsteinschätzung des Fahrkönnens: Mittel bis Fortgeschritten
Heimatskigebiet: Tsugaike Kogen Ski Resort
Meine Ausrüstung:
Ski: FACTION/STUDIO 2 (178 cm)
Bindung: MARKER/GRIFFON X 13
Skischuhe: K2/DIVERGE SC

[Bewertung]
Leicht □□□■□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□□■□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★☆
Manövrierfähigkeit: ★★★☆☆ Kurvenverhalten
: ★★★☆☆
Vielseitigkeit: ★★★☆☆
Auftrieb: ★★★★☆
Verspieltheit: ★★★★☆

Der Nutzer Yukihiro Fuyama beschrieb die Maschine als einen „Rennwagen“

Ein K2-Mitarbeiter, der bei der Testfahrt half, sagte: „Wenn du diesen Ski einmal gefahren bist, willst du keinen anderen mehr. Er ist wie ein Rennwagen!“ Und nach der Probefahrt verstand ich, warum: Die Carving-Performance und die Beschleunigung waren beeindruckend.

Der Kantengriff war für einen Ski mit 111 mm Mittelbreite überraschend stark, und ich konnte mein Gewicht selbst auf hartem Schnee sicher verlagern. Dank der Vibrationsdämpfer unter dem Fuß gab es auf unebenen Hängen und in Sulz weniger störende Vibrationen, was stabile Schwünge bei gleichbleibender Geschwindigkeit ermöglichte.

Trotz seiner Länge und Breite war er leicht zu handhaben, und obwohl er steif war, besaß er die für K2 typische Geschmeidigkeit und Reaktionsfreudigkeit. Er wird in einem deutschen Werk hergestellt, daher ist die Qualität garantiert gut. Er

verliert im Tiefschnee nicht so schnell an Geschwindigkeit, und das Fahrverhalten ist von Tiefschnee bis zu präparierten Pisten konstant. Er ist sehr einfach zu handhaben, aber man braucht das Können, um hohe Geschwindigkeiten zu fahren und sein volles Potenzial auszuschöpfen. Ich denke, es eignet sich für fortgeschrittene Skifahrer, die Tiefschneefahren und Carven auf präparierten Pisten kombinieren möchten.

[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 30 Tage
Größe: 170 cm / Gewicht: 72 kg
Fahrstil: Freeride (Powder) / Park
Selbsteinschätzung des Fahrkönnens: Fortgeschritten
Heimatskigebiet: Hakuba Tsugaike
Meine Ausrüstung: Ski: ICELANTIC/NOMAD 106 (176 cm), EXTREM/IFNAL OPINION (187 cm)
Bindung: MARKER/GRIFFON 13
Skischuhe: ATOMIC/HAWX PRIME 130

[Bewertung]
Leicht □□□■□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□□■□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★★
Manövrierfähigkeit: ★★★★☆ Kurvenverhalten
: ★★★★☆
Vielseitigkeit: ★★★☆☆
Auftrieb: ★★★★☆
Verspieltheit: ★★★
☆☆

Was wir aus dem Vergleich gelernt haben

Diese beiden Boards bieten die Stabilität einer Metallkonstruktion und gleichzeitig vielseitigen Fahrspaß in jedem Gelände, von Tiefschnee bis hin zu zerfahrenem Schnee. Das SENDER 110 mit seinem Twin Rocker und progressiven Sidecut ist ideal für spielerische Schwünge und ermöglicht dir, die Kurven durch Ausbrechen des Tails oder Slashes frei zu gestalten. Das MINDBENDER 111 hingegen, mit seinem Titanal I-Beam, der für starken Halt unter den Füßen und Kantengriff sorgt, ermöglicht es dir, das Board auch in zerfahrenem Schnee kraftvoll in die gewünschte Richtung zu lenken. Egal, ob du spielerische Schwünge bevorzugst oder deine Linie halten willst – dein individueller Fahrstil kommt bei der Nutzung dieser 110-mm-Boards voll zur Geltung

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