Wir haben Fahrer gebeten, ihre Eindrücke von der Ausrüstung zu teilen, die sie diesen Winter am häufigsten genutzt haben.
Dieses Mal schauen wir uns die Ausrüstung von Yasushi Chiba an, der sich still und leise Aufmerksamkeit verschafft und mit seinen Aufnahmen von seinen Abfahrten an steilen Hängen in den Bergen von Hokkaido für Furore gesorgt hat.

Yasushi Chiba, 29,
bezeichnet sich selbst als Steilwand-Fanatiker. Er postet seine Fahrvideos hauptsächlich auf Instagram, in denen er über die Klippen der Berge Hokkaidos fliegt und enge Rinnen bezwingt. Seine Fans sind in Japan und im Ausland gleichermaßen vertreten. Außerdem betreibt
deerhorn_poles“ Unterstützt von: Paddle Club, Armada
Chiba Yasushis Aufbau
Ski ①: ARMADA DeclivityX 185 cm (137-115-130) Modell 21-22
Ski ②: ARMADA Declivity108ti 182 cm (136-108-126) Modell 21-22
Skischuhe: SALOMON SHIFT PRO 130 Modell 20-21
Bindung: ARMADA N SHIFT MNC 13 Modell 21-22
Bewertungen und Rezensionen der einzelnen Ausrüstungsgegenstände
Ski-Testbericht
①ARMADA DeclivityX

● Härteeindruck auf einer 5-Punkte-Skala (★1=weich ←→ ★5=hart)
Nase: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Schwanz: ★★★★☆
● Geeignete Pisten werden auf einer 5-Punkte-Skala bewertet
: Tiefschnee: ★★★★★
Präparierte Pisten: ★★★★☆
Harte Piste: ★★★★★
Park: Nicht verfügbar
Buckelpisten: Nicht verfügbar
Touren: ★★★☆☆
● Häufig genutzte Bedingungen
: Dezember bis März, Hochsaison.
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Gebirge usw.):
Bedingungen im Backcountry von Hokkaido: Eis bis harter Schnee bis Pulverschnee.
●
Testmerkmale: Diese Big-Mountain-Ski wurden vom Chamonix-Einheimischen Tof Henry entwickelt. Sie sind ideal für große Pisten.
Handling und Fahrverhalten: Obwohl sie etwas sanfter als die Declivity 108ti sind, sind sie dennoch schwer und erfordern eine gewisse Beinkraft. Auf großen Hängen eignen sie sich perfekt, um durch den Tiefschnee zu gleiten, lange, vertikale Schwünge zu fahren oder tief einzusinken und so große Spritzer zu erzeugen. Auf engen, harten Pisten kann man den Ski so steil wie möglich absenken und hohe Geschwindigkeiten erreichen, während man durch die richtige Skiführung für minimales Flattern und ein stabiles Fahrgefühl sorgt. Empfohlen für Skifahrer mit guter Beinkraft, die große Pisten mit hohem Tempo befahren möchten, oder für Skifahrer mit Erfahrung im alpinen Rennsport.
Gewicht: Mit 2.250 g pro Ski (185 cm) sind diese Ski auf Geschwindigkeit ausgelegt, was dem Trend aktueller Backcountry-Ski entgegensteht. Beim Skifahren gilt jedoch: „Gewicht ist Gerechtigkeit.“
Pluspunkte: Mir gefallen ihre Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und ihre Zuverlässigkeit unter schwierigen Bedingungen.
Grafik und weitere Details: Alle ARMADA-Ski in den Kategorien Big Mountain und Tourenski zeichnen sich durch ihr anspruchsvolles und raffiniertes Design aus, und der DeclivityX bildet da keine Ausnahme. Er besticht durch ein wunderbar elegantes Finish, das einem Flaggschiffmodell würdig ist.
②ARMADA Declivity 108ti

● Härteeindruck auf einer 5-Punkte-Skala (★1=weich ←→ ★5=hart)
Nase: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Schwanz: ★★★★★
● Geeignete Pisten werden auf einer 5-Punkte-Skala bewertet:
Tiefschnee: ★★★★☆
Präparierte Pisten: ★★★★★
Harte Piste: ★★★★★
Park: Nicht verfügbar
Buckelpisten: Nicht verfügbar
Touren: ★★★★★
Häufig genutzte Bedingungen
: November, April bis Juli (leichter Schneefall und restliche Schneesaison)
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Gebirge usw.): Hinterland von Hokkaido
Bedingungen: Eis, harter Schnee, leichter Pulverschnee, körniger Schnee
●
Testmerkmale: Extrem steif und bietet beeindruckende Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
Handling & Fahrgefühl: Im Vergleich zum DeclivityX fühlt er sich agiler an. Ich habe ihn im Frühjahr als Hauptski gefahren, und selbst auf hartem, körnigem Schnee, der noch nicht aufgeweicht war, oder an harten Nordhängen, wo die Sonne nicht schien und die Temperaturen noch nicht voll angestiegen waren, griff der Ski ohne zu federn oder nachzugeben. So konnte ich hohe Geschwindigkeiten erreichen und kraftvolle Schwünge ziehen. Dieser Ski ist wirklich „schlank und muskulös“ und ermöglicht mir, enge, 4–5 Meter breite Rinnen mit schnellen Kurven hinunterzufahren. Ich empfehle diesen Ski für geschwindigkeitsbewusste Skifahrer, die die ganze Saison über mit diesem einen Ski unterwegs sein wollen, egal ob im Skigebiet oder im Backcountry.
Gewicht: 1.975 g (182 cm), etwas schwer für eine 108 mm Mittelbreite.
Pluspunkte: Mir gefällt die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und die Zuverlässigkeit unter schwierigen Bedingungen.
Grafik und weitere Details: Alle Big-Mountain- und Tourenski von ARMADA zeichnen sich durch ihr anspruchsvolles und elegantes Design aus, und der Declivity 108ti bildet da keine Ausnahme. Sein schlichtes, schwarz gehaltenes Design besticht durch zeitlose „White Rice“-Grafiken.
Boots-Testbericht
SALOMON SHIFT PRO 130

●Eindruck der Härte auf einer 5-Punkte-Skala (★1=weich ←→ ★5=hart)
Unterschale: ★★★★☆
Oberschale: ★★★★☆
● Geeignete Pisten werden auf einer 5-Punkte-Skala bewertet
: Tiefschnee: ★★★★★
Präparierte Pisten: ★★★★☆
Harte Piste: ★★★★☆
Park: Nicht verfügbar
Buckelpisten: Nicht verfügbar
Touren: ★★★★★
● Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit des Gehmodus
: Der Wechsel zwischen Ski- und Gehmodus funktioniert einwandfrei. Ich nutze dieses System seit etwa sieben Jahren, angefangen mit dem Vorgängermodell MTN LAB 120, und hatte noch nie Probleme mit dem Moduswechsel. „Vertrauen und bewährte Leistung“ – aus eigener Erfahrung.
Bewegungsfreiheit beim Gehen: Die Bewegungsfreiheit ist für einen Freeride-Schuh ebenfalls groß, sodass Sie sich auch beim Aufstieg wohlfühlen werden.
Häufig genutzte Bedingungen (Jahreszeit, Ort, Bedingungen usw.)
Jahreszeit: Alle Jahreszeiten
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Gebirge usw.): Alle Gebiete des Hinterlandes von Hokkaido
Bedingungen: Alle Bedingungen
●
Produktmerkmale: Diese Tourenschuhe eignen sich für Freeride mit Fokus auf Abfahrtsperformance.
Handling: Sie bieten eine unübertroffene Kraftübertragung und Steifigkeit unter den Tourenschuhen und sind auch auf hartem Terrain agil.
Fahrgefühl: Sie bieten festen Halt und ermöglichen so auch bei hohen Geschwindigkeiten ein sicheres Fahrgefühl.
Gewicht: Sie fühlen sich etwas schwerer an als leichtere Tourenschuhe, aber angesichts der Stabilität der Ski ist das den Mehraufwand wert.
Komfort: Um Blasen zu vermeiden, schließe ich beim Aufstieg die drei unteren Schnallen. Das mag individuell variieren, aber sie sind auch bei kaltem Wetter komfortabel und verhindern kalte Zehen, wie sie bei Tourenschuhen häufig vorkommen.
Lieblingsmerkmale: Einfacher Wechsel zwischen Geh- und Skimodus. Stabilität und Kraftübertragung bei Abfahrten.
Bindende Rezension
ARMADA N SHIFT MNC 13

●Die Eindrücke werden auf einer 5-Punkte-Skala bewertet
: Kraftübertragung: ★★★★☆
Zuverlässigkeit: ★★★★★
Benutzerfreundlichkeit: ★★★★☆
Leichtgewicht: ★★★★☆
Bedienung des Steigmoduswechsels: ★★★★★
Bedienung der Fersenheber: ★★★★★
● Geeignete Pisten werden auf einer 5-Punkte-Skala bewertet
: Tiefschnee: ★★★★★
: ★★★★★
Harte Piste: ★★★★★
Park: ★☆☆☆☆
Buckelpisten: ★☆☆☆☆
Touren: ★★★★☆
●Kommentare zur Gehfunktion:
Gehkomfort (Bewegungsfreiheit): Die Ski bieten Stabilität nicht nur bei der Abfahrt, sondern auch beim Aufstieg. Besonders auf Schotter- oder festgefahrenen Hängen greife ich beim Aufstieg oft mit der Kante des Skis in den Schnee, um ein Abrutschen zu verhindern. Kingpin- und andere Pin-Tech-Bindungen sind anfällig für Seitenkräfte und führen oft zu Fehlausrichtungen. In solchen Situationen musste ich notgedrungen auf Steigeisen zurückgreifen. Mit SHIFT kann ich die Kante fest in den Schnee greifen und so mein Spektrum an sicheren Skiaufstiegen erweitern.
Die einzige größere Einschränkung ist die nur eine Position des Fersenlifts. Ich kompensiere dies derzeit mit einem stilettoartigen Aufsatz an meinen Skischuhen. Eine etwas klobige, aber robuste Bindung im Stil der Showa-Ära.
Häufig genutzte Bedingungen (Jahreszeit, Ort, Bedingungen usw.)
Jahreszeit: Alle Jahreszeiten
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Gebirge usw.): Alle Gebiete des Hinterlandes von Hokkaido
Bedingungen: Alle Bedingungen
●
Testmerkmale: Diese Hybridbindung kann beim Skifahren mit dem gleichen System wie eine Alpinbindung verwendet werden (das Vorderteil wird durch einen Rahmen statt durch einen Pin fixiert).
Bedienung: Der Fersenheber verfügt über einen Haken und lässt sich intuitiv mit der Stockspitze bedienen, was ein stressfreies Auslösen ermöglicht.
Fahrgefühl: Sie ist fast so gut wie eine Alpinbindung und hält die Skischuhe auch auf hartem oder vereistem Schnee fest. Besonders überrascht hat mich der Stabilitätsunterschied beim Wechsel von einer Pin-Tech-Bindung zur SHIFT-Bindung.
Gewicht: Sie ist etwas schwerer als andere Pin-Tech-Bindungen.
Passform: Im Vergleich zu Kingpin und anderen Pin-Tech-Bindungen lassen sich die Pins beim Aufstieg sehr leicht in die Skischuhe einsetzen.
Grafik und weitere Details: Nach meiner zweiten Saison bemerkte ich ein leichtes Klappern im Vorderteil beim Gehen auf flachen Waldwegen. (Das Modell 2020/21 wurde ca. 70 Tage lang genutzt, mit 95 % Abstiegszeiten von 2–6 Stunden.) Es stört mich weder beim Klettern noch beim Skifahren, und ich habe keinerlei Probleme damit, was vermutlich am Bindungssystem liegt.
Was mir gefällt: Die hervorragende Stabilität beim Skifahren und das einfache An- und Abschnallen beim Wandern.


