Die neue Bindung „STRIVE“ von Salomon bietet dank ihres niedrigen Schwerpunkts ein direktes Fahrgefühl

Die Bindungen haben sich in den letzten Jahren dramatisch weiterentwickelt, was auf die Diversifizierung der Bedürfnisse von Backcountry-Skifahrern aufgrund leichterer Ski und Skischuhe zurückzuführen ist

Die Einsatzmöglichkeiten von Skiern sind vielfältig und reichen von Aufstiegs- und Abfahrtstouren über lange Touren tief in die Berge bis hin zum aggressiven Freeriding mit leichter Ausrüstung beim Aufstieg. Die Nachfrage nach leichteren, komfortableren Skiern für den Aufstieg nimmt stetig zu

Diesem Trend folgend wurden immer wieder neue Bindungen auf den Markt gebracht, angefangen mit der Einführung von Rahmen-Tourenbindungen, die mit jedem Skischuh kompatibel sind, gefolgt von leichteren Tech-Bindungen und Hybrid-Tech-Bindungen (wie z. B. SHIFT) mit verstellbaren Zehenstücken, die Tech-Bindungen und Alpinbindungen kombinieren

Wer hingegen hauptsächlich in Skigebieten unterwegs ist, für den sind separate Bindungen unbestreitbar überlegen. Sie beeinträchtigen nicht den natürlichen Flex des Skis, verfügen über einen zuverlässigen Sicherheitsmechanismus und ermöglichen ein natürliches Fahrgefühl. Salomon hat gerade ein neues Modell separater Bindungen auf den Markt gebracht

Das heißt „STRIVE“

STRIVE 16 GW
DIN=7-16 | Gewicht = 1110 g (1/2 Paar) | Preis = 38.500 ¥ | Farbe = Schwarz (links), Pfauenblau (rechts) |
Bremsgröße = 90, 100, 115, 130 (Schwarz), 100/115 (Pfauenblau)

Das Hauptmerkmal dieses Modells ist sein niedriger Schwerpunkt, der 20 mm höher liegt.
Ein niedrigerer Schwerpunkt ermöglicht eine direktere Kontrolle und verbessert die Kraftübertragung – ein klarer Vorteil.
Er liegt niedriger als beim Salomons Freeride-/All-Mountain-Modell „WARDEN“ und sogar 40 % niedriger als beim „STH2“.

Das Geheimnis liegt im 5-mm-Rampenwinkel, der sich aus einer Zehenhöhe von 19 mm und einer Fersenhöhe von 24 mm zusammensetzt. Dieser Unterschied von 5 mm erzeugt den optimalen Winkel, der eine besonders neutrale Skihaltung ermöglichen soll. Unabhängig vom Skityp erleichtert er das Einnehmen einer neutralen Skihaltung

Das AFD-Pad im Zehenbereich ist mit 72 mm ebenfalls breit, was die Kontaktfläche zwischen Schuhsohle und Bindung vergrößert und somit die Kraftübertragung weiter verbessert

Je näher die Stiefel an der Schneeoberfläche sind, desto direkter erfolgt die Reaktion und desto eher hat man das Gefühl, auf Schnee zu stehen
Von links nach rechts: STRIVE, WARDEN und STH2. Der niedrige Schwerpunkt des STRIVE ist deutlich erkennbar
Der Rampenwinkel von 5 mm sorgt für Kontrolle, Reaktionsfähigkeit und Kraftübertragung auf jedem Ski
Das breitere AFD-Pad ermöglicht eine höhere Kraftübertragung auf die Skier

Der STRIVE ist in den Auslöseeinstellungen 16 und 14 erhältlich. Während das Zehenteil identisch ist, verfügt jedes Modell über ein einzigartiges Fersenteil. Das 16er-Modell besitzt eine extra breite, dreiteilige BC3-Ferse mit Metallhebel. Dies minimiert den Widerstand und sorgt für sicheren Halt und Stabilität. Das 14er-Modell besteht aus drei dünneren Teilen, die Vibrationen absorbieren und bei Bedarf ein reibungsloses Auslösen ermöglichen. Jedes Modell bietet die passenden Eigenschaften, um den Bedürfnissen des jeweiligen Segments gerecht zu werden

STRIVE 14 GW
DIN=5-14 | Gewicht = 980 g (1/2 Paar) | Preis = 31.900 ¥ | Farben = Pfauen-Irisierend (links), Schwarz (Mitte), Metall (rechts) |
Bremsgrößen = 90/100/115 (Pfauen-Irisierend), 90/100/115/130 (Schwarz), 90/100/115 (Metall)

Es stehen drei Farben zur Auswahl. Besonders interessant ist die irisierende Farbe „Peacock Iridescent“, da sie je nach Lichteinfall subtil schimmert. Sie harmoniert perfekt mit dem Sohlenmuster des QST 106 und bildet somit die ideale Kombination. Die komplett schwarze Variante hingegen passt zu jedem Ski.

Ein großer Pluspunkt der STRIVE ist ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Bindung holt das volle Potenzial Ihrer Ski heraus und wird in der Saison 2022/23 sicherlich für Furore sorgen.

Akira Sasaki nutzt den STRIVE 16 ebenfalls auf den neuen QST106-Skiern für die Saison 2022/23. Foto/STEEP


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