Skifahrer: Katsuno Tenran Foto: Yasuyuki Shimanuki
Wir wählten breite Ski mit einer Mittelbreite von 110–120 mm aus, die von Fahrern für ihre hervorragende Performance im Tiefschnee gelobt wurden. Anschließend kategorisierten wir die Fahreigenschaften anhand einer Fünf-Punkte-Skala, die die Steifigkeit von Skispitze, Skimitte und Skiende maß. Die hier vorgestellten „steifen“ breiten Ski zeichnen sich durch ihre hohe Geländegängigkeit und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten aus. Wir baten die Fahrer, uns ihre detaillierten Erfahrungen mit den Fahreigenschaften und der Benutzerfreundlichkeit mitzuteilen
ATOMIC|BACKLAND117

●Geeignete Pisten (5-Punkte
-Skala): Pulverschnee: ★★★★★
★★★☆☆
Harte Piste: ★★★☆☆
Park: ★★☆☆☆
Buckelpisten: ★★☆☆☆
Touren: ★★★★★
●Bitte bewerten Sie die empfundene Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1 = weich ←→★5 = hart)
: Spitze: ★★★☆☆
Mitte: ★★★★☆
Ende: ★★★★☆
●
Testmerkmale: Dies ist Atomics Flaggschiffmodell für Backcountry-Touren und bietet maximalen Auftrieb und beste Performance.
Handling: Die Schaufel lässt sich leicht kontrollieren und der Ski ist wendig, was ihn besonders einfach zu handhaben macht.
Fahrgefühl: Der Ski ist von der Mitte bis zum Ende gut steif, was für ein geschmeidiges Gleiten sorgt und Experten das Fahrgefühl vermittelt.
Gewicht: Extrem leicht und daher ideal für Skitouren.
Pluspunkte: Leicht für Aufstiege, exzellenter Auftrieb im Tiefschnee und die Fähigkeit, mit verschiedenen Schneeverhältnissen umzugehen, machen ihn zu einem absoluten Favoriten, insbesondere im Backcountry.
● Übliche Nutzungsbedingungen
und Jahreszeit: Januar bis Mitte März
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Berggebiet usw.): Alle Aspekte des freien Geländes
Bedingungen: Pulverschnee, nasser Schnee, Hartschnee usw.
[Rezensent]

Takeshi Kodama, 47 Jahre alt,
hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Er möchte nicht nur in Japan, sondern auch in Polargebieten, Hochgebirgsregionen und entlegenen Gebieten Ski fahren – kurzum, jeden Winkel der Welt bereisen. Dafür startete er das Projekt „Ride The Earth – Eine Reise auf Skiern um die Welt“, bereist schneebedeckte Berge rund um den Globus und veröffentlicht Fotobücher.
Instagram:skiertake0728
ARMADA | DeclivityX

●Geeignete Pisten (5-Punkte-Skala)
: Pulverschnee: ★★★★★
Präparierte Pisten: ★★★★☆
Harte Piste: ★★★★★
Park: Nicht vorhanden
Buckelpisten: Nicht vorhanden
Skitouren: ★★★☆☆
●Bitte bewerten Sie die empfundene Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1 = weich ←→★5 = hart):
Spitze: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Ende: ★★★★☆
●
Testmerkmale: Diese Big-Mountain-Ski werden vom Chamonix-Einheimischen Tof Henry betreut. Sie zeichnen sich durch ihre Leistungsfähigkeit auf großen Pisten aus.
Handling & Fahrverhalten: Im Vergleich zum Declivity 108ti sind sie etwas sanfter, aber schwerer und erfordern daher eine gewisse Beinkraft. Auf großen Pisten ermöglichen sie lange, vertikale Schwünge im Tiefschnee oder das Erzeugen von großen Sprühnebeln durch starken Druck – die Fahreigenschaften sind dabei präzise auf die individuellen Wünsche des Skifahrers abgestimmt. Selbst bei maximaler Steilheit und hohen Geschwindigkeiten bieten sie auf schmalen Pisten kaum Vibrationen und hohe Stabilität. Empfohlen für Skifahrer mit ausreichend Beinkraft, die schnell auf großen Pisten unterwegs sein möchten, oder für Skifahrer mit Erfahrung im alpinen Skirennsport.
Gewicht: Mit 2.250 g pro Ski (185 cm) ist dieser Ski ganz auf Fahrperformance ausgelegt und widersetzt sich damit dem aktuellen Trend im Backcountry-Skifahren. Beim Skifahren gilt: „Gewicht ist Gerechtigkeit.“
Pluspunkte: Ich schätze seine Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und seine Zuverlässigkeit unter schwierigen Bedingungen.
Design und weitere Details: Alle Big-Mountain- und Tourenski von ARMADA zeichnen sich durch ihr dezentes und raffiniertes Design aus, und der DeclivityX bildet da keine Ausnahme – ein wunderschön und elegant gestaltetes Flaggschiffmodell.
● Übliche Nutzungsbedingungen
und -zeiten: Hauptsaison von Dezember bis März.
Ort (Piste, Piste, Skigebiet, Berggebiet usw.)
: Bedingungen im Backcountry von Hokkaido: Von Eis über harten Schnee bis hin zu Pulverschnee.
[Rezensent]

Yasushi Chiba, 29,
bezeichnet sich selbst als Steilwand-Fanatiker. Seine Fahrten, bei denen er in den Bergen Hokkaidos von Klippen springt und enge Rinnen bezwingt, teilt er hauptsächlich auf Instagram. Er hat Fans im In- und Ausland. Außerdem betreibt er „deerhorn_poles“,.
Unterstützt von: Paddle Club, Armada
ARMADA |WHITE WALKER116

●Geeignete Pisten (5-Punkte
-Skala): Pulverschnee: ★★★★★
★★★★★
Harte Piste: ★★★★☆
Park: ★★★★☆
Buckelpisten: ★★★☆☆
Touren: ★★★★☆
●Eindruck der Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1=weich ←→★5=hart)
Nase: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Schwanz: ★★★★★
●Testbericht:
Dieser Ski bietet eine kontrastreiche Alternative zur LOCATOR-Serie. Seine solide Konstruktion und die breitere Mittelbreite von 116 mm sorgen für Stabilität und Potenzial auf schnellen Pisten und im Tiefschnee.
Das Besondere an diesen Skiern ist ihr hervorragender Auftrieb. Ihre einzigartige, spitz zulaufende Form – mit Pin-Nose und Pin-Tail – ermöglicht es dir, im Tiefschnee einzutauchen. Die 3D-strukturierte Sohle namens SmearTech sorgt für ein geschmeidiges Gleiten und erlaubt dir, deine Bewegungen beim Skifahren frei anzupassen. Die
ausgeprägte Vorspannung ermöglicht dir zudem schnelle Carving-Schwünge. Wenn du also genug von gemütlichen Rocker-Skiern hast, probiere diese adrenalingeladenen Skier aus! Du denkst vielleicht, steife Skier seien gleichbedeutend mit schweren Skiern, aber diese Skier sind unglaublich stabil und dabei mit nur 1800 g (185 cm) überraschend leicht. Sie eignen sich auch hervorragend zum Wandern und sind somit perfekt für Skitouren und Winterabenteuer.
● Typische Einsatzszenarien:
Skitouren im tiefsten Winter beschränken sich im Wesentlichen auf eine Option: Pisten präparieren, breite Abfahrten auf großen Hängen und Skitouren an Tagen mit Pulverschnee.
[Rezensent]

Kawaguchi TKY Takaya 39 Jahre alt
Er unterbrach sein Studium, um Freestyle-Skifahren zu trainieren und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen auf Weltniveau durch ein Leben als Aussteiger in Whistler und Banff, Kanada. Mit Skiern und Surfbrett im Gepäck bereiste er über 50 Länder, darunter auch eine Weltreise mit dem Auto. Seiner Neugier folgend, reist er weiterhin in entlegene Gebiete und begegnet indigenen Völkern.
Außerdem organisiert er Touren in British Columbia und Events in Japan, um seine Begeisterung für Skifahren und Reisen zu teilen. Er ist Gründer des Reiseplanungsprojekts ShareTavi, Hauptguide im Nozawa Onsen COMPASS HOUSE und ein von der JMGA zertifizierter Skiführer für British Columbia.
Instagram:@tky_travel_skier
Extrem | ENDGÜLTIGE MEINUNG 118

●Geeignete Pisten (5-Punkte
-Skala): Pulverschnee: ★★★★★
★★★★☆
Harte Piste: ★★★★☆
Park: ★★☆☆☆
Buckelpisten: ★☆☆☆☆
Touren: ★★★★☆
●Bitte bewerten Sie die empfundene Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1 = weich ←→★5 = hart):
Spitze: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Ende: ★★★★☆
●
Insgesamt ist der Flex etwas straffer, was selbst auf hartem Schnee für weniger Vibrationen sorgt und schnelle Schwünge auf präparierten Pisten angenehm macht. Auch im Tiefschnee erzeugen die 118 mm Taillenbreite und der moderate Rocker an Nose und Tail mühelos Auftrieb. Der Ski ist zudem leicht zu handhaben und stabil in rauem Gelände abseits der Piste, im Frühjahrssulz und auf verharschtem Schnee. Besonders gut gefällt mir, wie leicht er sich bei niedrigen wie hohen Geschwindigkeiten sliden lässt und mir so die volle Kontrolle ermöglicht. Dieser Ski eignet sich für ein breites Einsatzspektrum und ist daher allen zu empfehlen, die einen leicht zu handhabenden, breiten Ski für aggressives Fahren suchen.
● Typische Einsatzszenarien: Dies
ist mein Hauptmodell für die gesamte Saison, einschließlich Freeriding auf präparierten Pisten, Fahren im Wald und Backcountry in der Hochsaison. Es ist auch ideal, wenn sich die Bedingungen im Laufe des Tages ändern. Natürlich ist es an Tiefschneetagen unverzichtbar.
[Rezensent]

Yuki Kuwahara, 40 Jahre alt.
Er wuchs in einer schneearmen Region auf und hegte schon immer eine große Sehnsucht nach Schnee. Mit 10 Jahren war er zum ersten Mal vom Skifahren fasziniert. Während seiner Schulzeit arbeitete er als Parkgräber, verbrachte viel Zeit in den Bergen und nahm an Buckelpistenrennen teil, während er nebenbei in einem Skishop arbeitete. Nach dem Wechsel zur Halfpipe startete er bei Weltmeisterschaften und Weltcups. In den letzten Jahren hat er sein Repertoire auf das Backcountry erweitert und nimmt aktuell an Freeride-Wettbewerben wie dem FWQ teil.
Instagram:@yu_ki_b
ICELANTIC|SABA PRO 117

●Geeignete Pisten (5-Punkte
-Skala): Pulverschnee: ★★★★★
★★★★★
Harte Piste: ★★★☆☆
Park: ★★★☆☆
Buckelpisten: ★★☆☆☆
Touren: ★★☆☆☆
●Bitte bewerten Sie die empfundene Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1 = weich ←→★5 = hart):
Spitze: ★★★★☆
Mitte: ★★★★☆
Ende: ★★★★☆
●Testbericht:
Ski mit durchgehendem Rocker werden oft gemieden. SABAPRO-Ski hingegen
weisen weniger von dem für diese Ski typischen Flatterverhalten an Schaufel und Skiende sowie weniger Kantengriffverlust auf. Der Grund dafür ist der „reflektierende Rocker“, der es ermöglicht, die Kanten frühzeitig auf der Schneeoberfläche zu setzen. Das ist natürlich ideal für Tiefschnee, aber wir möchten, dass Sie auf präparierten Pisten carven. Allein durch das Setzen der Kanten vermittelt dieser Ski das Gefühl einer sanften Achterbahnfahrt.
● Typische Anwendungsszenarien:
Tiefschnee auf sanften Hängen bei extrem kaltem Wetter.
[Rezensent]

Yoshimichi Sasaki, 48 Jahre alt,
ist ein professioneller Skifahrer aus Hokkaido. Sein einzigartiger Stil und seine Technik haben ihm selbst bei aktuellen Konkurrenten Respekt eingebracht und ihn zu einer Skilegende gemacht. Er ist als Wertungsrichter bei internationalen Wettbewerben wie der FWQ tätig und produziert außerdem Skiparks. Zu seinen Lieblingsskigebieten zählen Niseko Grand Hirafu, Kiroro Resort und Sapporo Teine Highland.
Instagram:@yoshimichi_sasaki
SALOMON |QST Blank 112

●Geeignete Pisten (5-Punkte-Skala)
: Tiefschnee: ★★★★★
Präparierte Pisten: ★★★★☆
Harte Piste: ★★★★★
Park: ★★★★☆
Buckelpisten: ★★☆☆☆
Touren: ★★★☆☆
● Bewerten Sie die empfundene Steifigkeit auf einer 5-Punkte-Skala (★1 = weich ←→★5 = hart)
Nase: ★★★★☆
Mitte: ★★★★★
Schwanz: ★★★★☆
● Kurz
gesagt: Dieses Board vermittelt dir ein Gefühl der Sicherheit und das Gefühl, alles schaffen zu können. Ich fahre oft ziemlich rasant im Ausland, fühle mich aber mit diesem Board nie unsicher. Der Grip unter den Füßen ist stabil, sodass du das Gefühl hast, die Schneeoberfläche besser zu erfassen, was die Manövrierfähigkeit erhöht. Der breiteste Punkt der Nose liegt etwas näher am Vorderteil, wodurch du schneller in den Schnee einrastest und blitzschnell reagieren kannst. Nose und Tail sind nicht zu steif, was Buttertricks erleichtert. Besonders Nose Butters gelingen leichter, da der breiteste Punkt näher am Vorderteil liegt und du so den Druck auf eine größere Fläche verteilen kannst. Im Park gibt es keine Probleme. Switch-Fahren ist ebenfalls möglich. Kurven machen Spaß, Buttertricks sind kein Problem und du kannst beim Freeride richtig Gas geben – es ist eines meiner Lieblingsboards. Ich kann es allen empfehlen, die gerne richtig Gas geben, egal ob im Tiefschnee oder auf hartem Schnee. Außerdem schneidet das Schneidebrett für eine Mittenbreite von 112 mm überraschend gut, daher ist es empfehlenswert für alle, die gerne ihre Haare pflegen.
● Häufige Einsatzsituationen:
Geeignet für alle Jahreszeiten. Kann im Pulverschnee, auf hartem Schnee und im Park verwendet werden.
[Rezensent]

Der 21-jährige Tenran Katsuno
hat sich von der Skischule über Buckelpiste und Slopestyle zum Freeride weiterentwickelt. Er nimmt an der FWT teil und reist dafür durch Europa, um den Sieg zu erringen. Nebenbei arbeitet er als Ingenieur und betreibt die Marke toki.


