Noch 1332 Tage bis zu den Olympischen Winterspielen „Französische Alpen 2030“. Freeride wird endlich olympisch!

Ein Rückblick auf „Milan Cortina 2026“

Der japanische Skiverband SAJ, der im Jahr 2025 sein 100-jähriges Bestehen feiert, hat seinen Namen und sein Logo überarbeitet und seine Organisation gestärkt, um Athleten zu entwickeln, die „nicht nur gewinnen können, sondern auch auf der ganzen Welt geliebt werden“

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina im Februar zeigten die japanischen Athleten herausragende Leistungen, insbesondere im Snowboard-Freestyle. Sie übertrafen das Ziel von Wettkampfdirektor Takanori Kawano deutlich: insgesamt neun Medaillen, darunter vier Goldmedaillen, und mehr als 20 Platzierungen unter den ersten Drei. Japan gewann insgesamt 24 Medaillen: fünf Gold-, sieben Silber- und zwölf Bronzemedaillen. Mit 57 Platzierungen unter den ersten Drei übertraf Japan die 13 Medaillen von Pyeongchang und die 18 Medaillen von Peking und erzielte damit die höchste Medaillenausbeute in der Geschichte der Olympischen Winterspiele

Im August 2026 wird die SAJ ihren Namen in „All Japan Ski and Snowboard Federation“ ändern und einen Neuanfang wagen. Ziel dieser Umstrukturierung ist es, die Wettkampfleistung weiter zu verbessern und die Verbreitung und Entwicklung beider Sportarten zu fördern, indem das Wissen und die Stärken beider Disziplinen optimal genutzt werden

Das Thema des Turniers „Alpes 2030“ ist Nachhaltigkeit

Die nächsten Spiele, „Französische Alpen 2030“, sollen im Februar 2030 stattfinden. Es wird das vierte Mal sein, dass Frankreich die Olympischen Winterspiele ausrichtet; die ersten waren die Spiele 1992 in Albertville.

Die Organisatoren wollen Olympische Spiele schaffen, die „tief in der lokalen Gemeinschaft verwurzelt und von einem starken Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt geprägt sind“ und planen, für 93 % der Wettkampfstätten bestehende Anlagen zu nutzen. Da die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintersport immer gravierender werden, fördern sie zudem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und den Bau von Skiliften, um die Skigebiete besser zu verbinden

Die Veranstaltungsorte verteilen sich auf vier Hauptgebiete: Haute-Savoie, eine der führenden Bergregionen Frankreichs, Heimat des Mont Blanc und von Chamonix; Savoyen, ein Zentrum für große Skigebiete; Briançon, eine hochgelegene Stadt auf etwa 1300 Metern Höhe; und Nizza, ein mediterraner Badeort in der Nähe der Alpen

Der Freeride-Wettbewerb wurde hinzugefügt

Bei den diesjährigen Spielen wird die Nordische Kombination, eine Disziplin, die seit den ersten Olympischen Winterspielen 1924 dabei war, aufgrund der Popularitätsbewertung des IOC leider nicht mehr im Programm sein. Dafür werden Freeride-Skiing und Freeride-Snowboarden neu als offizielle Disziplinen aufgenommen

Seit dem ersten „Xtreme Verbier“, dem Auftakt der „Freeride World Tour“, im Jahr 1996, hat sich Freeride zu einer Sportart mit über 10.000 registrierten Athleten weltweit entwickelt. Für den Wettbewerb 2030 werden 22 Männer und 22 Frauen, insgesamt 44 Athleten, erwartet. FIS-Präsident Alexander Ospelt erklärte zur Aufnahme der Freeride-Disziplin in den Weltcup:

„Freeride vereint den puren Nervenkitzel des Fahrens in atemberaubendem Naturgelände und ist damit eindeutig eine attraktive Ergänzung der Olympischen Spiele.“

Darüber hinaus werden neue Wettbewerbe eingeführt, darunter Einzelwettbewerbe im Skibergsteigen für Männer und Frauen sowie ein gemischter Skicross-Teamwettbewerb für Männer und Frauen. Der gemischte Parallel-Riesenslalom im Snowboarden wird ebenfalls fortgeführt. Der Wettbewerb umfasst insgesamt 126 Wettbewerbe in acht Sportarten: Skifahren (Snowboarden), Eislaufen, Eishockey, Curling, Bobfahren, Rodeln, Skeleton und Biathlon. Insgesamt werden 3.046 Athleten (jeweils gleich viele Männer und Frauen) erwartet

Information

Alpen 2030

Offizielle Website:https://www.alpes2030.org/en
Offizielle Social-Media-Kanäle:Facebook|Instagram

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