Möchten Sie erfahren, warum die Stadt Minamiuonuma als potenzielles Umzugsziel für Skifahrer und Snowboarder immer mehr Aufmerksamkeit erregt?

Die Stadt Minamiuonuma in der Präfektur Niigata ist ein schneereicher Ort, wo sich der Schnee in der Hochsaison bis über die Körpergröße eines Menschen auftürmt.
Der Migrationsförderungsrat der Stadt Minamiuonuma hat in den letzten zwei Jahren viermal eine spezielle Migrationsberatung, den „Minamiuonuma Migration Concierge“, für Skifahrer und Snowboarder angeboten.

In den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung in einem kostenlosen Raum in Shibuya, Tokio, statt, aber in diesem Jahr wird aufgrund der Maßnahmen gegen COVID-19-Infektionen kein Veranstaltungsort eingerichtet und die folgenden beiden Veranstaltungen werden online abgehalten

1) Montag, 29. März 2021, 20:00 Uhr ~
Gast: Yoichi Watanabe
Link: https://www.youtube.com/watch?v=xXFTP3mmAmY

2) Dienstag, 30. März 2021, 20:00 Uhr ~
Gast: Kenji Kondo
Link: https://youtu.be/AXir5Adg6yQ

Oben links im Bild ist Yoichi Watanabe zu sehen. Oben links im Bild ist Kenji Kondo zu sehen

Gastporträt: 
Yoichi Watanabe
ist ein Fotograf, der in schneebedeckte Berge rund um den Globus reist.
Er lebt in Niseko auf Hokkaido und fotografiert weiterhin Skifahren, vor allem um das Klima und den Lebensstil schneereicher Regionen zu dokumentieren. Seit 2015 gibt er das Stuben Magazine heraus, das die Schneekultur aus aller Welt aus einer einzigartigen Perspektive präsentiert. Im Februar 2020 veröffentlichte er den Fotoband „Schnee: Die Essenz des Winterwaldes“.

Kenji Kondo ist
ein Bergsteiger mit internationaler Bergführerlizenz und siebenfacher Besteigung des Mount Everest. Er ist in allen Bereichen des Bergsports aktiv und reist im Winter zum Snowboarden durch Japan. Er gründete die Bergführerorganisation „Adventure Guys“ und führt Bergsteiger in Japan und weltweit. Zudem ist er Vorstandsmitglied des Japanischen Bergführerverbands.

Minamiuonuma ist so:

Die Stadt Minamiuonuma in der Präfektur Niigata hat 55.000 Einwohner (Stand: Dezember 2020). Sie liegt in den Bergen und bietet eine naturnahe und gleichzeitig zentrale Lage. Von Tokio aus ist sie gut erreichbar: mit dem Auto in etwa zweieinhalb Stunden und mit dem Shinkansen bis zum Bahnhof Urasa in 90 Minuten

Im Winter profitiert die Region von reichlich Schneefall, da kalte Luft vom Japanischen Meer herangeführt wird. Von Januar bis Februar können Sie täglich feinsten Pulverschnee genießen, und auch von März bis April liegt noch genügend Schnee, sodass Sie die Frühlingsskisaison in vollen Zügen auskosten können

Vor Ihnen ist der Berg Kinjo zu sehen, und im Hintergrund rechts befindet sich der Berg Makihata, einer der 100 berühmten Berge
Im März kann man an kühlen Morgenstunden durch den Schnee spazieren und spüren, wie das Eis durchsickert. (Jetzt kann man überall hin!)

Die Stadt nutzt den reichlich vorhandenen Schnee und ist mit Skigebieten übersät, die das Stadtbild maßgeblich prägen. Es gibt zehn Skigebiete innerhalb des Stadtgebiets, jedes mit seinen eigenen Besonderheiten: einige mit weitläufigen Snowparks, andere mit hervorragenden Möglichkeiten zum Nachtskifahren, wieder andere ideal für Familien und manche mit dem besten Pulverschnee an den Nordhängen

Es gibt zahlreiche Skigebiete zur Auswahl, sodass Sie dasjenige finden können, das am besten zu Ihrer Stimmung und den aktuellen Bedingungen passt. Alle sind innerhalb von 30 bis 40 Autominuten erreichbar. Südlich davon liegt die Stadt Yuzawa mit einem ähnlichen Skigebiet. Eine Lage mit so vielen Skigebieten und deren guter Erreichbarkeit ist selbst in Japan selten

In den letzten Jahren war eine deutliche Tendenz zur ständigen Weiterentwicklung zu beobachten, um den Bedürfnissen neuer Skifahrweisen gerecht zu werden. So haben beispielsweise das Maiko Snow Resort und das Muika Snow Resort Waldabfahrten und Tiefschneegebiete eröffnet, und in Ishiuchi Maruyama wurde die neue Gung Ho Monster Pipe gebaut

Das weitläufige Tiefschneegebiet des Muika Snow Resorts
Die Nachtskipisten von Ishiuchi Maruyama verfügen über eines der größten Pistengebiete Japans

Neben dem Schnee erfreuen sich auch lokale Spezialitäten, die die natürliche Umgebung nutzen, wachsender Beliebtheit. Das mineralreiche Schmelzwasser nährt den Minamiuonuma-Koshihikari-Reis, und aus diesem hochwertigen Reis werden lokale Sake-Sorten wie Hakkaisan, Kakuei und Takachiyo gekeltert, die selbst Kenner begeistern.
Auch Sojabohnen, Miso, Wassermelonen, Weingüter und vieles mehr werden hier angebaut, und Mensch und Natur leben in enger Koexistenz.
Viele Menschen, die in der Landwirtschaft und anderen Produktionszweigen tätig sind, verspüren den Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen.

Wenn Sie einen Lebensstil suchen, bei dem Sie Skifahren und Snowboarden unkompliziert genießen und gleichzeitig die Natur in unmittelbarer Nähe zur Stadt erleben können, dann ist dies definitiv eine Überlegung wert, ob Sie einen neuen Wohnort suchen oder zwei Wohnsitze haben möchten

Zu einer früheren Veranstaltung gehörten eine Wanderung auf den Mount Hakkai in British Columbia und eine Stadtrundfahrt. Den Bericht dazu finden Sie hier:
https://www.a-kimama.com/culture/2019/03/91574/

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