Die Unterschiede im Fahrgefühl und Charakter von Skiern lassen sich nicht allein anhand der technischen Daten vollständig erfassen. Genau darin liegt der Reiz und die Freude an der Skiwahl. Deshalb haben wir zwei ähnliche 26-27-Zoll-Modelle ausgewählt, die wir Ihnen genauer vorstellen möchten. Lassen Sie uns ihre individuellen Eigenschaften anhand von Nutzerberichten erkunden. Welches Modell wählen Sie?
ARMADA „KIMBO“? ATOMIC „BENT DECODE“?

Diese leichten, trendigen Hosen haben eine Bundweite von ca. 95 mm. Beide Modelle spiegeln eine ausgeprägte Freestyle-Mentalität wider, die auf individuellen Stil setzt, und ähneln sich daher zwar, aber…
| Modell | D (Dimension) | R (Radius) |
| KIMBO | D = 130-95-121 mm | R = 15 m (182 cm) |
| BENT DECODE | D=125,5-93-119,5 mm | R = 18 m (185 cm) |
„KIMBO“ ist diese Art von Ski

Der ARMADA„KIMBO“ ist ein Freestyle-Modell, das als Signature-Modell für Kim Boberg entwickelt wurde. Basierend auf der ARV-Serie ist er eine straßenorientierte Variante, die speziell für Park- und Geländefahrten konzipiert wurde. Auch bekannt als „Narrow Stranger“, vereint er die einfache Handhabung des beliebten ARMADA Freestyle-Modells „STRANGER“ mit einem deutlich geringeren Schwunggewicht. Er bietet ein leichtes und agiles Fahrgefühl, eignet sich zum Cruisen auf präparierten Pisten, spielt seine Stärken aber besonders im weichen Schnee und im Frühlingsschnee aus. Dieses Modell ist für Skifahrer, die Wert auf Style und Ausdruck legen.
Keiji Takagi vom Skigeschäft "OFF-1" testete den KIMBO im Schnee und teilte seine Eindrücke wie folgt mit
Der Armada Stranger, ein kurzer, breiter Ski, wurde speziell für Parkfahrten entwickelt. Trotz seiner direktionalen Form fährt er sich so wendig wie ein Twin-Tip, ist aber gleichzeitig präzise und ermöglicht geschmeidiges Sliden. Die breite Seitenwange sorgt für ein flexibles Fahrgefühl bei gleichzeitig hoher Stabilität, sodass Vibrationen kein Thema sind. Der
15-mm-Taillierungswinkel ermöglicht präzise Carving-Schwünge und leichtes Swingen. Aktuell ist er jedoch nur in 182 cm erhältlich, was für japanische Parks etwas zu lang sein könnte. Daher eignet er sich möglicherweise besser für Freestyle-Fahrten, bei denen das Gelände genutzt und Tricks integriert werden, als für reine Park-Ski. Mit diesem Ski entdecken Sie die Freude am Kurvenfahren neu.
Dank seiner 35 mm Mittelbreite, die für eine optimale Balance zwischen Schwung und Auftrieb sorgt, und seiner einfachen Handhabung ist er auch als All-Mountain-Carving-Ski für weniger kräftige Fahrer oder alle, die die Berge entspannt genießen möchten, empfehlenswert.
[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 15 Tage
Größe: 167 cm / Gewicht: 71 kg
Fahrstil: Piste, Freeride (Park, Tiefschnee), Buckelpiste
Selbsteinschätzung des Fahrkönnens: Fortgeschritten
Meine Ausrüstung: Ski: K2/OMEN TEAM (165 cm) | Bindung: MARKER/JESTER 16 | Skischuhe: K2/ANTHEM 115 BOA
[Bewertung]
Leicht □□■□□ Schwer (5 Stufen)
Weich □□■□□ Hart (5 Stufen)
Stabilität: ★★★★☆
Manövrierfähigkeit: ★★★★★
Kurvenverhalten: ★★★★☆
Vielseitigkeit: ★★★★★
Auftrieb: ★★★☆☆
Verspieltheit: ★★★★★
"BENT DECODE" ist diese Art von Ski

Die 2022 offiziell eingeführte Bent-Serie begann mit dem Freeride-Meisterwerk „Bent Chetler 120“ von ATOMIC. Mit der Erweiterung der Serie um All-Mountain- und Touring-Modelle erschien als erstes Modell der Serie der „BENT DECODE“ als reines Park-Snowboard. Für Wettkampf und Video-Performance konzipiert, besticht er durch ein modernes und anspruchsvolles Design, das die Bedürfnisse der nächsten Generation von Athleten widerspiegelt, sowie durch „HRZT 3D Park“ für verbesserte Manövrierbarkeit und „ABS CoreGuard“-Technologie für erhöhte Langlebigkeit
Die Person, die den BENT DECODE testete, war Yutaro Tsubata vom Skigeschäft "Vail"
Das Board fühlte sich anfangs etwas steif an. Beim Fahren bestätigte sich meine Erwartung, dass es genauso steif sei, was seine robuste Konstruktion unterstreicht. Anders als beim Twin-Tip, wo man oft ein spritziges Fahrgefühl erwartet, fühlte es sich eher wie ein normales Board an, wobei das Tail stabil blieb.
Die Tip ist dreidimensional geformt und mit Atomics bewährter „Horizon Technology“ ausgestattet, die für Auftrieb im Tiefschnee sorgt und auf unebenem Schnee für Wendigkeit und Stabilität sorgt. Die Tip ist leicht, und selbst bei Nose-Butter-Tricks spürt man keine Steifigkeit. Das Schwunggewicht ist sehr gering. Butter 360s gelingen mühelos. Tricks wie Tail Presses sehen super aus.
Ich denke, dieses Board ist eher für fortgeschrittene Fahrer geeignet. Ich würde es nicht nur für Park-Riding empfehlen, seinem Haupteinsatzgebiet, sondern auch für alle, die intensiv an Ground Tricks und Freeriding arbeiten möchten.
[Profil des Testers]
Skitage pro Jahr: ca. 10 Tage
Größe: 163 cm / Gewicht: 58 kg
Fahrstil: Freeride, Park
Selbsteinschätzung des Könnens: Fortgeschritten
Heimatskigebiet: Yuzawa
Meine Ausrüstung: Ski: FACTION/STUDIO2 (173 cm) | Bindung: LOOK/PIVOT15 | Skischuhe: ATOMIC/HAWX ULTRA XTD 130
[Bewertung]
Leicht □■□□□Schwer (5 Stufen)
Weich □■□□□Hart (5 Stufen)
Verspieltheit: ★★★★☆
Auftrieb: ★★★★☆
Stabilität: ★★★★☆
Manövrierfähigkeit: ★★★★☆
Kurvenverhalten: ★★☆☆☆
Vielseitigkeit: ★★★☆☆
Was wir aus dem Vergleich gelernt haben
Beide sind zweifellos „Spaßskier“, aber die Art und Weise, wie sie diesen Spaß bieten, unterscheidet sich leicht. Wenn du das Gelände und die Schwünge genießen und den gesamten Berg frei erkunden möchtest, inklusive entspanntem Cruisen, dann ist der KIMBO genau der Richtige für dich. Wenn du hingegen aggressives Skifahren im Park und Tricks bevorzugst und deinen Stil und deine Technik verfeinern möchtest, ist der BENT DECODE möglicherweise die bessere Wahl. Welcher passt am besten zu deinem Fahrstil?

