So wählst du fette Ski und Powder-Ski aus | Ich möchte auf Powder und unkomprimiertem Schnee fahren, wie es mir gefällt!

Breite Skier für ein sanftes Tiefschnee-Erlebnis

Auf einer glitzernden, frisch verschneiten Piste Ski fahren und dabei Pulverschnee aufwirbeln. Jaaaa! Nichts ist schöner, als auf weichem, fluffigem Pulverschnee zu fahren! Wenn es Skier gäbe, mit denen man freier und komfortabler als je zuvor unterwegs wäre, würdest du sie bestimmt ausprobieren wollen. Findest du nicht auch?

Breitski sind ideal für Tiefschnee und heben dein Fahrgefühl auf ein neues Level. Schon beim Anziehen wirst du ein völlig neues Gefühl erleben. „Das Gefühl, mit dem Pulverschnee zu verschmelzen“, „Das Gefühl, in den tiefen Tiefschnee einzutauchen“, „Das rhythmische Gefühl, mit dem Pulverschnee zu tanzen und eine Melodie zu spielen“ … Breitski lassen dich mit solch aufregenden Empfindungen durch den Tiefschnee gleiten. Finde heraus, was sie ausmacht und sichere dir ein Paar!

Breite Skier sehen so aus

VECTOR GLIDE- MASTIFF L=193cm|D=140−110−130|R=29m

Breitski sind mit einer breiteren Mitte als Standardski ausgestattet und lassen sich daher leichter auf unpräparierten Pisten fahren. Die Mittenbreite eines Standard-All-Mountain-Skis beträgt etwa 80 mm. Breiten über 100 mm sollen im Tiefschnee für ein besseres Auftriebsgefühl sorgen und das Fahrgefühl insgesamt angenehmer machen.

Hier sind zwei Modelle mit sehr unterschiedlichen Mittenbreiten.

Ski mit schmaler Mitte ermöglichen schnelle Kantenwechsel und sind sehr wendig. Sie eignen sich auch für sportliches Carven auf der Piste. Ski mit breiter Schaufel und schmaler Mitte bieten mehr Schneewiderstand und sinken im Tiefschnee ein, weshalb ein sicheres Fahren mit ihnen Übung erfordert

DISRUPTION 82Ti 163, 170, 177, 184cm|125- 82 -111mm|R=18.4m (177cm)
MINDBENDER 116C 179, 186, 193cm|143- 116 -133mm|R= 22,9 m (186cm)

Je breiter die Lauffläche unter dem Fuß, desto mehr Auftrieb bietet sie. So sinkt man nicht im Tiefschnee ein und die Schwünge werden stabiler, was das Fahren im Tiefschnee erleichtert. Breitere Ski ermöglichen es, die Lauffläche optimal zu nutzen und auf flachem Gelände zu driften und andere oberflächennahe Fahrmanöver zu genießen.

Zudem haben Ski mit breiterer Mitte tendenziell einen größeren Kurvenradius (R), wodurch flachere, weite Schwünge ideal für den Tiefschnee-Fahrstil sind.

Worauf sollte man also bei der Wahl breiter Ski für Tiefschnee-Abenteuer achten? Es gibt drei wichtige Punkte.

Punkt 1. Die Dicke bestimmt Auftrieb und Stabilität

Skifahrer/Kenji Kono Foto/Takanori Ota

Ein legendärer breiter Ski mit einer Taillenbreite von 100-110 mm

Die Taillenbreite von 100–110 mm ist typisch für breite Ski. Dank der Beliebtheit von Tiefschnee und Freeride wurde das Sortiment Jahr für Jahr erweitert und ist heute die beliebteste und umfangreichste Linie

Polarstandard / Licht L=175, 180, 186cm|D=135−107−128|R=23m (180cm)

Lass uns einen Blick auf das Video werfen, um zu sehen, welche Art von Skating du kannst


VECTOR GLIDE POLARVE Fat-Ski mit einer 107 mm Taille und einer Breite innerhalb des aktuellen Standards von 105-110 mm.

Eine Taillenweite von etwa 90 mm ist für mittlere Fettpölsterchen empfehlenswert

Ski mit einer Mittelbreite von 100 mm oder weniger, beispielsweise im 90-mm-Bereich, bieten ein ähnliches Fahrgefühl wie Pistenski und werden auch als Mid-Fat-Ski bezeichnet. Der Umstieg von normalen Pistenski ist unkompliziert, da kaum Beschwerden auftreten. Allerdings ist das Gleitgefühl im Tiefschnee weniger ausgeprägt als bei breiten Ski über 100 mm

 VOLKL/M5 MANTRA L=170, 177, 184 cm | D=134-96-117 | R=19,8 m (177 cm)

Extrem übergewichtig mit einem Taillenumfang von über 120 mm

Früher brachten viele Marken breite Ski mit über 120 mm Breite auf den Markt, doch dieser Trend hat in den letzten Jahren nachgelassen. Einige Hersteller haben breite Ski über 120 mm sogar ganz aus ihrem Sortiment genommen.

Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften eignen sie sich jedoch hervorragend für Tiefschnee, in dem man bis zur Hüfte einsinkt. Deshalb heben sich viele Skifahrer diese Ski für besondere Anlässe auf. Je tiefer der Pulverschnee, desto beeindruckender ist ihr Auftrieb – sie sind wahre Tiefschnee-Spezialisten.

Schau dir das Video an, um zu sehen, wie sich das Super Fat fährt

Taille 132 mm, super fett BLASTRACK SILVA

Punkt 2. Auch die Form des Bodens hat einen großen Einfluss

Bei der Wahl von breiten Skiern ist die Form der Unterseite (des unteren Teils des Skis) genauso wichtig wie die Dicke. Die Form der Unterseite verleiht dem Ski Stabilität und trägt zum Gleitgefühl bei. Welche Formen gibt es also? Die Unterseitenform eines Skis wird durch Vorspannung und Rocker bestimmt.

Im Allgemeinen lassen sich die meisten Skier in vier Typen einteilen. Bevor wir darauf eingehen, betrachten wir Rocker und Vorspannung genauer.


Rocker und Sturz

Was ist Vorspannung? Legt man einen herkömmlichen Ski auf eine ebene Fläche, wölbt sich sein Mittelteil bogenförmig nach oben. Diese Wölbung ist die Vorspannung.

Die Vorspannung sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung über die gesamte Skilänge, von der Spitze bis zum Ende. Dadurch verlängert sich die Kontaktfläche der Kante mit dem Schnee, was die Kontrolle verbessert. Eine stärkere Vorspannung ermöglicht ein schnelleres Ansprechverhalten und mehr Vortrieb in der zweiten Hälfte der Kurve. Sie ist auch bei hohen Geschwindigkeiten von Vorteil. Eine schwächere Vorspannung hingegen macht den Ski leichter zu handhaben.

Rocker ist das Gegenteil von Vorspannung und bezeichnet die Krümmung der Teile, die mit dem Schnee in Berührung kommen, wie Spitze und Ende. Rocker reduziert den Widerstand der Schneeoberfläche und erhöht den Auftrieb im Tiefschnee. Spitze und Ende bleiben auch im Tiefschnee nicht hängen, wodurch der Ski leichter zu handhaben ist. Die erleichterte Kurveneinleitung ist ein großer Vorteil.

Die Kombination aus Sturz und Rocker verändert das Fahrgefühl

Die Kombination aus Vorspannung und Rocker hat einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl des Skis. Entscheidend ist, ob Vorspannung vorhanden ist und wie stark der Rocker in welchen Bereichen ausgeprägt ist, da dies die Länge der Kontaktkante beeinflusst

Anhand der vier Abbildungen unten lässt sich erkennen, dass sich Länge und Position der Kontaktkante je nach Kombination von Vorspannung und Rocker verändern. Eine längere Kontaktkante erleichtert die Kontrolle, was das Skifahren auf ebener Piste und bei hohen Geschwindigkeiten kraftvoller macht.

Umgekehrt verhält es sich mit einer kürzeren Kontaktkante. Die Ski fühlen sich kürzer an und sind wendiger, was mehr Bewegungsfreiheit und Fahrspaß ermöglicht. Auf harten Pisten ist der Kantengriff jedoch geringer als bei Vorspannung.

Beachten Sie außerdem, dass zwei wichtige Faktoren bei der Auswahl von Skiern zu berücksichtigen sind: der Flex, also wie stark sich das Brett biegt, und die Torsion, also wie stark es sich verdreht

◆Nur Sturz

Dies ist der traditionelle Skityp, der als Standard gilt. Er hat eine lange Kontaktkante und bietet festen Halt im Schnee. Die Vorspannung unter dem Fuß verteilt den Druck gleichmäßig über den gesamten Ski und ermöglicht so ein leichtes Biegen und Wechseln der Kurven.

<Hinweis zur Handhabung>
Auf ebener Piste: ◎ Hohe Wendigkeit und Stabilität.
Tiefschnee: 〇 Erfordert Übung und ein gewisses Können.

Rocker an Bug und Heck, mit Sturz

Die Rocker an Tip und Tail sorgen für Auftrieb und Wendigkeit im Tiefschnee. Die Vorspannung unter dem Fuß ermöglicht Kontrolle auch auf harten Pisten. Das Board performt am besten im Tiefschnee, macht aber auch auf glattem Untergrund Spaß

<Richtlinien für einfache Handhabung>
Bodenebene: △ Manövrierbar
Pulver: ◎ Leicht zu schieben und frei zu drehen

◆ Rocker an der Nase, mit Sturz

Der Nose-Rocker optimiert Auftrieb und Drehfähigkeit im Tiefschnee, während die Vorspannung und die bis zum Heck reichende Kontaktkante für Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und steilen Hängen sorgen. Hervorragende Manövrierfähigkeit und vielseitig einsetzbar

<Hinweis zur Handhabung>
Flacher Untergrund: Gut. Sehr wendiger
Tiefschnee: Ausgezeichnet. Der Nose-Rocker-Effekt lässt das Board an der Spitze aufsteigen.

Rocker an Bug und Heck, flacher Boden

Da das Board keine Vorspannung aufweist, besteht voller Kontakt zur Schneeoberfläche, und die Kanten verhaken sich kaum. Schon durch leichtes Neigen beschreibt das Board die R-Kurve der Seite und ermöglicht so sanfte Schwünge. Der Rocker vorne und hinten verhindert das Einsinken selbst im Tiefschnee und sorgt für extreme Wendigkeit im Pulverschnee. Auch spielerisches Freestyle-Fahren ist damit möglich

<Hinweis zur einfachen Handhabung>
Nivellieren: △ Schwierig zu bedienen
Pulver: ◎ Leicht zu schieben und frei zu drehen

Allerdings ist es möglicherweise schwierig, sich allein durch Nachdenken ein Bild davon zu machen. Um herauszufinden, wie sich die verschiedenen Skitypen anfühlen, lesen Sie die Artikel in der Kategorie „Ski“ in diesem STEEP-Magazin, besuchen Sie die Websites der Hersteller oder lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten

Punkt 3. Wählen Sie „das Richtige“ unter Berücksichtigung der Länge aus

Der dritte wichtige Aspekt bei der Wahl von breiten Skiern ist die Länge. Längere Skier bieten mehr Kontaktfläche zum Schnee, was für mehr Auftrieb und Stabilität im Tiefschnee sorgt. Die Skier gleiten von selbst nach oben und ermöglichen so ein entspanntes und komfortables Fahrgefühl

Bei der Wahl von breiten Skiern empfehlen manche eine Länge von etwa 10 cm, selbst auf präparierten Pisten. Kürzere Skier hingegen verbessern die Manövrierfähigkeit und ermöglichen ein spielerischeres Fahrgefühl. Für Abfahrten im unberührten Gelände mit Neuschnee oder Freestyle-Skifahren im Backcountry sind zu lange Skier definitiv nicht geeignet.

Einige Modelle bieten verschiedene Längen an, andere hingegen nur eine, um ein optimales Fahrerlebnis zu gewährleisten. Es empfiehlt sich, sich im Fachhandel beraten zu lassen, welche breiten Skier am besten zu Ihren individuellen Fahrvorlieben, Ihrer Statur und Ihrer Kraft passen.

Foto/ Daniel Honda Skifahrer/Naoto Kono

Punkt 4. Berücksichtigen Sie Ihre Vorlieben und Ihren Fahrstil

Bei der Wahl von breiten Skiern sollten Sie neben den technischen Aspekten wie Länge, Dicke, Form und Struktur auch Ihre persönlichen Vorlieben, Ihren Fahrstil und Ihre Ziele berücksichtigen, um die optimalen breiten Skier für sich zu finden. Beispielsweise sollten Sie folgende Punkte beachten:


● Welche Ski eignen sich für alles – von Tiefschnee und unpräparierten Pisten bis hin zu präparierten Parkabfahrten
?
● Welches Fatbike ist für Anfänger und Alpinfahrer geeignet? ● Welches Fatbike eignet sich für Parkfahrer, die auch Tiefschnee genießen möchten?
● Wie wählt man ein Fatbike, das auch im Backcountry eingesetzt werden kann?
● Welches Fatbike eignet sich für Tiefschneeski?
● Wie dick sollte ein Fatbike-Ski mit ca. 100 mm Mittelbreite sein, um Tiefschnee sportlicher zu fahren?
● Welches Fatbike eignet sich für unpräparierte Pisten?
● Mit welchem ​​Fatbike-Ski sollte eine Skifahrerin beginnen, die hauptsächlich auf der Piste unterwegs ist, aber Tiefschnee neu ausprobiert? ● Welches Fatbike
eignet sich für Skifahrer mittleren und höheren Alters, die früher regelmäßig Ski gefahren sind, aber an Kraft und Ausdauer in den Beinen verlieren?

Welche Fatbike-Ski sind für diese Skitypen geeignet? Schaut euch diesen Artikel unbedingt an.

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Wie wählt man die richtigen breiten Ski? | Wie findet man die passende Länge und Mittelbreite? In den letzten Jahren ist die Zahl der Skifahrer, die ihre Fahrtechnik im Tiefschnee verbessern möchten, stetig gestiegen. Selbst in Fachgeschäften für Skifahrer sind breite, auf Tiefschnee ausgelegte Ski sehr beliebt. Bereit für den Winter?

STEEP stellt außerdem viele breite Ski vor, die Sie sich unbedingt ansehen sollten

https://steep.jp/category/gear/ski/


◆Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie man im Tiefschnee Ski fährt!

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