Breite Skier für ein sanftes Tiefschnee-Erlebnis
Auf einer glitzernden, frisch verschneiten Piste Ski fahren und dabei Pulverschnee aufwirbeln. Jaaaa! Nichts ist schöner, als auf weichem, fluffigem Pulverschnee zu fahren! Wenn es Skier gäbe, mit denen man freier und komfortabler als je zuvor unterwegs wäre, würdest du sie bestimmt ausprobieren wollen. Findest du nicht auch?
Breitski sind ideal für Tiefschnee und heben dein Fahrgefühl auf ein neues Level. Schon beim Anziehen wirst du ein völlig neues Gefühl erleben. „Das Gefühl, mit dem Pulverschnee zu verschmelzen“, „Das Gefühl, in den tiefen Tiefschnee einzutauchen“, „Das rhythmische Gefühl, mit dem Pulverschnee zu tanzen und eine Melodie zu spielen“ … Breitski lassen dich mit solch aufregenden Empfindungen durch den Tiefschnee gleiten. Finde heraus, was sie ausmacht und sichere dir ein Paar!
Breite Skier sehen so aus

Breitski haben eine breitere Mitte als Standardski und sind für das Skifahren auf unpräparierten Pisten konzipiert. Standard-All-Mountain-Ski haben typischerweise eine Taillenbreite von etwa 80 mm. Ab einer Taillenbreite von 100 mm spürt man einen stärkeren Auftrieb im Tiefschnee, und dieser Effekt wird deutlich spürbar.
Im Folgenden betrachten wir zwei Modelle mit deutlich unterschiedlichen Taillenbreiten.
Ski mit schmaler Mitte ermöglichen schnelle Kantenwechsel und sind sehr wendig. Sie eignen sich auch für sportliches Carven auf der Piste. Ski mit breiter Schaufel und schmaler Mitte bieten mehr Schneewiderstand und sinken im Tiefschnee ein, weshalb ein sicheres Fahren mit ihnen Übung erfordert


Je breiter der Mittelteil unter Ihren Füßen ist, desto größer ist der Auftrieb. Dadurch sinken Sie nicht im Tiefschnee ein, die Kurvenstabilität wird verbessert und die Ski lassen sich im Tiefschnee leichter manövrieren. Die größere Breite ermöglicht außerdem mehr Gleitfähigkeit und spielerisches Fahren auf präparierten Pisten.
Darüber hinaus haben Ski mit breiterer Mitte tendenziell einen größeren Kurvenradius (R), sodass flache, weite Schwünge ideal für den Tiefschnee-Fahrstil geeignet sind.
Worauf sollten Sie also bei der Wahl breiter Ski für ein wirklich genussvolles Tiefschnee-Erlebnis achten? Es gibt drei wichtige Punkte.
Punkt 1. Die Dicke bestimmt Auftrieb und Stabilität

Ein legendärer breiter Ski mit einer Taillenbreite von 100-110 mm
Die Taillenbreite von 100–110 mm ist typisch für breite Ski. Dank der Beliebtheit von Tiefschnee und Freeride wurde das Sortiment Jahr für Jahr erweitert und ist heute die beliebteste und umfangreichste Linie

Lass uns einen Blick auf das Video werfen, um zu sehen, welche Art von Skating du kannst
VECTOR GLIDE POLARVE
Eine Taillenweite von etwa 90 mm ist für mittlere Fettpölsterchen empfehlenswert
Ski mit einer Mittelbreite von 100 mm oder weniger, beispielsweise im 90-mm-Bereich, bieten ein ähnliches Fahrgefühl wie Pistenski und werden auch als Mid-Fat-Ski bezeichnet. Der Umstieg von normalen Pistenski ist unkompliziert, da kaum Beschwerden auftreten. Allerdings ist das Gleitgefühl im Tiefschnee weniger ausgeprägt als bei breiten Ski über 100 mm

Extrem übergewichtig mit einem Taillenumfang von über 120 mm
Früher brachten viele Marken breite Ski mit über 120 mm Breite auf den Markt, doch dieser Trend hat in den letzten Jahren nachgelassen. Einige Hersteller haben solche Ski sogar ganz aus ihrem Sortiment genommen.
Trotzdem eignen sie sich aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften hervorragend für Tiefschnee, in dem man bis zur Hüfte einsinkt. Deshalb besitzen viele Skifahrer sie als besonderes Paar für besondere Anlässe. Man kann sie als reine Tiefschnee-Maschinen bezeichnen, die im Tiefschnee enormen Auftrieb bieten.
Schau dir das Video an, um zu sehen, wie sich das Super Fat fährt
Punkt 2. Auch die Form des Bodens hat einen großen Einfluss
Bei der Wahl breiter Ski ist die Form der Unterseite (des unteren Teils des Skis) genauso wichtig wie die Breite. Die Unterseitenform sorgt für Stabilität und ein schwebendes Fahrgefühl. Welche Formen gibt es also? Die Form der Skiunterseite wird durch Vorspannung und Rocker bestimmt.
Im Allgemeinen lassen sich die meisten Ski in vier Typen einteilen. Zuvor betrachten wir Rocker und Vorspannung genauer.
Rocker und Sturz
Was ist Vorspannung? Legt man einen herkömmlichen Ski auf eine ebene Fläche, wölbt sich sein Mittelteil nach oben. Diese Wölbung ist die Vorspannung.
Die Vorspannung sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung über die gesamte Skilänge, von der Spitze bis zum Ende. Dadurch verlängert sich der Kantenkontakt mit dem Schnee, was die Kontrolle verbessert. Eine steilere Vorspannung führt zu einem direkteren Ansprechverhalten und mehr Vortrieb in der zweiten Hälfte der Kurve. Auch bei hohen Geschwindigkeiten ist der Ski gut geeignet. Eine flachere Vorspannung hingegen erleichtert das Manövrieren.
Rocker ist das Gegenteil von Vorspannung;er wölbt die Teile, die den Schnee berühren, wie Spitze und Ende.Der Rocker-Bereich erfährt weniger Widerstand vom Schnee und erhöht so den Auftrieb im Tiefschnee. Spitze und Ende verhaken sich nicht im Tiefschnee, wodurch der Ski leichter zu handhaben ist. Die erleichterte Kurveneinleitung ist ein großer Vorteil.
Die Kombination aus Sturz und Rocker verändert das Fahrgefühl
Die Kombination aus Vorspannung und Rocker hat einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl des Skis. Entscheidend ist, ob Vorspannung vorhanden ist und wie stark der Rocker in welchen Bereichen ausgeprägt ist, da dies die Länge der Kontaktkante beeinflusst
Anhand der vier Abbildungen unten lässt sich erkennen, dass Länge und Position der Kontaktkante je nach Kombination von Vorspannung und Rocker variieren. Eine längere Kontaktkante erleichtert die Kontrolle, was zu leichterem Gleiten auf präparierten Pisten und höherer Geschwindigkeit führt.
Umgekehrt verhält es sich bei einer kurzen Kontaktkante. Die Ski fühlen sich kürzer an und sind wendiger, was mehr Freiheit und einen spielerischeren Fahrstil ermöglicht. Auf harten Pisten ist der Kantengriff jedoch im Vergleich zu Skiern mit Vorspannung geringer.
Beachten Sie außerdem, dass zwei wichtige Faktoren bei der Auswahl von Skiern zu berücksichtigen sind: der Flex, also wie stark sich das Brett biegt, und die Torsion, also wie stark es sich verdreht
◆Nur Sturz
Dies ist der traditionelle Skityp, oft auch als Standard bezeichnet. Er verfügt über lange Kontaktkanten, die hervorragenden Halt im Schnee bieten. Die Vorspannung unter dem Fuß verteilt den Druck gleichmäßig über den gesamten Ski, wodurch er flexibel wird und Kurvenfahrten erleichtert werden.
<Anwendungshinweise>
Präparierte Pisten: ◎ Hohe Wendigkeit und Stabilität
Tiefschnee: 〇 Erfordert Übung und ein gewisses Können

Rocker an Bug und Heck, mit Sturz
Die Rocker an Tip und Tail sorgen für Auftrieb und Wendigkeit im Tiefschnee. Die Vorspannung unter dem Fuß ermöglicht Kontrolle auch auf harten Pisten. Das Board performt am besten im Tiefschnee, macht aber auch auf glattem Untergrund Spaß
<Benutzerfreundlichkeitsleitfaden>
Präparierte Pisten: △ Befahrbarer
Pulverschnee: ◎ Leicht zu gleiten und frei zu drehen

◆ Rocker an der Nase, mit Sturz
Der Nose-Rocker optimiert Auftrieb und Drehfähigkeit im Tiefschnee, während die Vorspannung und die bis zum Heck reichende Kontaktkante für Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und steilen Hängen sorgen. Hervorragende Manövrierfähigkeit und vielseitig einsetzbar
<Benutzerfreundlichkeitsleitfaden>
Präparierte Pisten: ○ Hohe Manövrierfähigkeit
im Tiefschnee: ◎ Der Nose-Rocker-Effekt ermöglicht es dem Board, von der Spitze aus zu schweben.

Rocker an Bug und Heck, flacher Boden
Da das Board keine Vorspannung aufweist, besteht voller Kontakt zur Schneeoberfläche, und die Kanten verhaken sich kaum. Schon durch leichtes Neigen beschreibt das Board die R-Kurve der Seite und ermöglicht so sanfte Schwünge. Der Rocker vorne und hinten verhindert das Einsinken selbst im Tiefschnee und sorgt für extreme Wendigkeit im Pulverschnee. Auch spielerisches Freestyle-Fahren ist damit möglich
<Benutzerfreundlichkeitsleitfaden>
Präparierte Pisten: △ Etwas schwer zu kontrollieren
Tiefschnee: ◎ Leicht zu gleiten und frei zu drehen

Allerdings ist es möglicherweise schwierig, sich allein durch Nachdenken ein Bild davon zu machen. Um herauszufinden, wie sich die verschiedenen Skitypen anfühlen, lesen Sie die Artikel in der Kategorie „Ski“ in diesem STEEP-Magazin, besuchen Sie die Websites der Hersteller oder lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten

Punkt 3. Wählen Sie „das Richtige“ unter Berücksichtigung der Länge aus
Der dritte wichtige Aspekt bei der Wahl von breiten Skiern ist die Länge. Längere Skier bieten mehr Kontaktfläche zum Schnee, was für mehr Auftrieb und Stabilität im Tiefschnee sorgt. Die Skier gleiten von selbst nach oben und ermöglichen so ein entspanntes und komfortables Fahrgefühl
Bei der Wahl von breiten Skiern empfehlen manche eine Länge von etwa 10 cm, selbst für präparierte Pisten. Kürzere Skier hingegen bieten mehr Wendigkeit und ermöglichen ein spielerischeres Fahrgefühl. Für Fahrten im unberührten Gelände mit Neuschnee oder Freestyle im Backcountry sind nicht zu lange Skier definitiv die bessere Wahl.
Einige Modelle sind in verschiedenen Längen erhältlich, andere hingegen nur in einer Größe, um die Performance zu optimieren. Um herauszufinden, welche breiten Skier am besten zu Ihnen passen, empfiehlt sich eine Beratung im Fachgeschäft. Berücksichtigen Sie dabei Ihren Fahrstil, Ihre Statur und Ihre Kraft.

Punkt 4. Berücksichtigen Sie Ihre Vorlieben und Ihren Fahrstil
Bei der Wahl von breiten Skiern sollten Sie neben den technischen Aspekten wie Länge, Dicke, Form und Struktur auch Ihre persönlichen Vorlieben, Ihren Fahrstil und Ihre Ziele berücksichtigen, um die optimalen breiten Skier für sich zu finden. Beispielsweise sollten Sie folgende Punkte beachten:
● Welche Ski eignen sich für alle Geländearten – von Tiefschnee und unpräparierten Pisten bis hin zu Parkabfahrten
? ● Welche breiten Ski sind die richtigen für Anfänger im alpinen Skifahren?
● Welche breiten Ski eignen sich für Parkfahrer, die Tiefschnee genießen möchten?
● Wie wählt man breite Ski aus, die auch im Backcountry eingesetzt werden können?
● Welche breiten Ski sind empfehlenswert, wenn man bereits ein Paar Ski speziell für Tiefschnee besitzt? ●
Welche Breite eignet sich für aggressives Fahren im Tiefschnee, wenn man bereits breite Ski mit ca. 100 mm Mittelbreite hat
● Welche breiten Ski eignen sich für unpräparierte Pisten
● Mit welchen breiten Ski sollte eine Skifahrerin beginnen, die hauptsächlich im Skigebiet unterwegs ist und Anfängerin im Tiefschnee ist?
Welche breiten Ski eignen sich für Skifahrer mittleren und höheren Alters, die früher regelmäßig Ski gefahren sind, aber an Kraft und Ausdauer in den Beinen verlieren?
Welche breiten Ski sind in diesen Fällen die richtige Wahl? Lesen Sie dazu unbedingt diesen Artikel.

STEEP stellt außerdem viele breite Ski vor, die Sie sich unbedingt ansehen sollten
https://steep.jp/category/gear/ski/
◆Klicken Sie hier, um zu erfahren, wie man im Tiefschnee Ski fährt!


