K2 Kazushi Nakamura x Masaori Fujii | SKIER'S TALK ROOM -Lasst uns über Ausrüstung reden-

Foto: Goh Fujimaki (links) / Daichi Motoki (rechts)

„Lass uns über Ausrüstung reden. Das könnte dir helfen, dich schnell zu verbessern.“

Jeder hat seine eigene Methode, sich beim Skifahren zu verbessern. Fleißiges Training ist natürlich wichtig, aber wie wählt man die richtige Ausrüstung, um sich mit seiner Lieblingsausrüstung weiterzuentwickeln? Zu diesem Thema kamen einige der talentiertesten und aktivsten Skifahrer verschiedener Hersteller zusammen. Wir entschieden uns daher für einen etwas anderen Ansatz und führten ein genreübergreifendes Gespräch – von Freestyle über Basics bis hin zu Alpinski

Dieses Mal haben wir Kazushi Nakamura, der vom Alpinski zum Freeride gewechselt ist, und Masaori Fujii, der vom Buckelpistenfahren zum Freeride gewechselt ist und nun an der FWQ teilnimmt. Beide kommen aus unterschiedlichen Disziplinen und erweitern ihr Skirepertoire. Sie sind außerdem Fans der beliebten BOA-Boots. Was halten sie von der Marke und der Ausrüstung?

INDEX

Es ist leicht und einfach zu bedienen und kann auf verschiedenen Niveaus eingesetzt werden – Kazushi Nakamura

Kazushi Nakamura (im Folgenden Nakamura): Ich bin seit jeher im Rennsport aktiv und hatte K2 immer mit Tourenskifahren assoziiert. Daher war ich überrascht zu erfahren, dass sie an den All Japan Ski Technical Championships teilnehmen würden. Die Ski „Disruption“, „Ti2“ und „STi“, die ich aktuell fahre, verfolgen ein anderes Konzept als Geschwindigkeit. Sie sind sehr stabil, und mir wurde klar, dass ich mich zu sehr auf die Performance der Ski verlassen und die feinere Kontrolle vernachlässigt hatte.

DISRUPTION Ti2 | D=111-71-96mm | L=177, 182, 187cm | R=22.3m (182cm) | ¥187,000 (Bindungsset)
DISRUPTION STi | D=125-72-107mm | L=155, 160, 165, 170cm | R=13.6m (165cm) | ¥126,500 (Bindungsset)

Shoori Fujii (im Folgenden Fujii):  Ich bin das "DISRUPTION" gefahren. Es hatte auch auf hartem Schnee guten Grip und man konnte Kurven schon durch einfaches Anwinkeln fahren, es hat also Spaß gemacht, damit zu fahren.

Nakamura: Das „STi“ ist leicht und extrem wendig, ideal zum Carven und Sliden auf Buckeln. Dadurch eignet es sich für ein breites Fahrerspektrum, vom Anfänger bis zum Profi.
Das „Ti2“ ist für weite Kurven ausgelegt. Ich fahre das 182 cm lange Modell, das sowohl leicht als auch lang ist.

Ich kann mit all meiner Kraft angreifen, ohne in Panik zu geraten – Masaori Fujii

Fujii: Ich bin gut darin, Buckelpisten mit hoher Geschwindigkeit hinunterzufahren, und fahre dafür meistens den „MINDBENDER“ 116C. Er ist leicht, aber vibrationsarm und hat guten Schneekontakt, sodass ich richtig Gas geben kann. Schaufel und Skiende haben nur wenig Rocker, aber er macht trotzdem Spaß, und ich mag es, dass ich in den Kurven Gewicht verlagern kann. Der „MINDBENDER“ ist ein Ski, der auch Rennfahrer begeistern wird. Für präparierte Pisten empfehle ich den „108Ti“. Den fahre ich auch auf der Piste und nutze ihn im Buckelpistentraining.

MINDBENDER 116C|D=143-116-132mm|L=177,182,187,194cm|R=22,5m(187cm)|¥130,900
MINDBENDER 108Ti|D=137-108-125mm|L=172,179,186,193cm|R=22,8m(187cm)|¥125,400

meine K2-Skischuhe. Es handelte sich um das neu erschienene Modell „RECON“ 130 mit Boa-Schnürsystem. Ich war der erste Skifahrer, der Boa-Schuhe im technischen Wettkampf einsetzte und erregte damit viel Aufmerksamkeit.

Fujii benutzt die gleichen Stiefel. In den Bergen ändert sich die Temperatur, und mit vier Schnallen sitzt der Schuh unterschiedlich, selbst wenn man sie gleich festzieht. Mit dem Boa-Verschluss kann man sie aber perfekt anpassen, deshalb mag ich sie sehr.

RECON 130 BOA

F=130
W=1874g (26,5cm)
S=24,5~30,5cm
¥126,500

Nakamura -Stiefel halten meine Füße warm, und ich schätze es, dass ich die Weite individuell anpassen kann. Beim Training trage ich sie eher locker, um die Bewegung meiner Fußsohlen besser kontrollieren zu können.

Fujii: Ich ziehe sie immer fest an. Boa-Schuhe sitzen gut an der Ferse und ich finde, sie lassen sich von der Spitze bis zum Ende leichter bedienen. Selbst bei starker Beanspruchung sind sie nicht kaputt gegangen. Auf präparierten Pisten machen sie mehr Spaß als meine alten Softboots, und Buckelpisten sind kein Problem.

Nakamura die gleichen Stiefel benutzt, obwohl sie in verschiedenen Disziplinen antreten, aber in diesem Sinne sind es Stiefel, die für ein breites Spektrum an Zwecken eingesetzt werden können.

Profil

Kazushi Nakamura

Geboren in der Präfektur Akita. Als aktiver alpiner Rennläufer beendet er seine Karriere 2023. Anschließend arbeitet er als Skitrainer und betreut Athleten. Parallel dazu wechselt er in den internationalen Grundlagensport und wird ab der Saison 2023/2024 an technischen Meisterschaften teilnehmen

Instagram:@kazushi0710

Masaori Fujii

Geboren im Dorf Hakuba in der Präfektur Nagano. Er war Mitglied der japanischen Nationalmannschaft im Buckelpistenfahren und widmete sich nach dem Ende seiner Wettkampfkarriere dem Freeride-Skifahren in großen Bergen. Außerdem nimmt er an FWQ-Wettbewerben teil. Als Mitglied der jungen Skifahrergruppe „Bonz“ verbreitet er zudem Informationen

Instagram:@masaori_fujii

Text = Chiho Kuriyama

Information

K2 Skier

Offizielle Website:http://www.k2japan.com/
Offizielle Social-Media-Kanäle:Facebook|YouTube|LINE

INDEX