Auch ohne Park kann man Spaß haben. Vishnu beweist immer wieder die Ursprünge des Freestyle

Dieser Film konzentriert sich auf Tree Jibbing. Vishnu vertritt seit jeher die Ansicht, dass Freestyle auch ohne große Ferienparks oder perfekt präparierte Anlagen möglich ist – durch Teamwork, Eigeninitiative und Einfallsreichtum im jeweiligen Gelände. „SHADY CANYON 4“ führt diese Philosophie fort

Hier werden keine gewaltigen Sprünge oder Wettkampf-Schwierigkeitsgrade gezeigt. Im Mittelpunkt steht das spielerische Gefühl, Bäume zu berühren, an ihnen entlangzuschrammen und unter ihnen hindurchzukriechen – Aktivitäten, die nicht nur im Schnee möglich sind. Tree Jibbing ist eine alte Form des Snowboardens, aber dieses Video vermittelt eindrucksvoll das Gefühl: „Man kann Snowboarden auch heute noch auf diese Weise genießen.“

Vishnus Reiz liegt in seinem vergleichsweise zugänglichen Ansatz zum Freestyle-Skating. Das heißt natürlich nicht, dass andere Marken oder Mainstream-Videos ihn ignorieren. Je mehr sich eine Sportart jedoch in alle Richtungen ausdehnt – einschließlich ihrer Wettkampfaspekte, ihrer visuellen Dimension und ihrer kommerziellen Reichweite –, desto höher erscheint die Einstiegshürde für Zuschauer. In dieser Hinsicht präsentiert Vishnu weiterhin eine relativ beständige Freestyle-Philosophie, die mit Freunden, DIY und vertrauter Umgebung beginnt

Ob diesem Thema in Japan Priorität und umfassende Aufmerksamkeit eingeräumt werden sollte, ist umstritten.
Dennoch sind Werke wie dieses wichtig, da sie verhindern, dass Freestyle ausschließlich im Kontext von Wettbewerben und großen Skateparks betrachtet wird.

„SHADY CANYON 4“ ist ein Film, der uns einmal mehr daran erinnert, woher die Freude am Skaten ursprünglich stammt.

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