Chisato Sasada, Teilnehmerin der FWT-Qualifikation, vermittelt die Faszination des Freeride-Sports in Fotos und Texten.
Diesen Winter verbringt sie in Österreich und nimmt am „FWT Challenger“ teil, einer Etappe für einen Startplatz in der Freeride World Tour (FWT).
Aus der Perspektive einer aktiven Athletin teilt sie ihre Eindrücke von den Highlights und Tipps, wie man die laufende „Freeride World Tour 2025“ am besten genießt.
Ein Blick darauf macht das Live-Verfolgen der FWT noch spannender!
Zunächst werfen wir einen Blick auf den Zeitplan und den Veranstaltungsort
In dieser Saison finden insgesamt sechs Rennen statt, womit es die Saison mit den meisten Wettbewerben der letzten Jahre ist
1. STOPP: Baqueira Beret, Spanien(17. Januar) (18.–23. Januar)
2. STOPP: Val Thorens, Frankreich (
27. Januar–1. Februar) 3. STOPP: Kicking Horse, Golden, BC, Kanada (
7.–13. Februar) 4. STOPP: Georgien
(23. Februar–1. März) 5. STOPP: Fieberbrunn, Österreich
(8.–13. März)
6. STOPP FINALE: Verbier, Schweiz
Alle Athleten nehmen an den ersten fünf Rennen teil. Ihre Gesamtergebnisse bis zu diesem Zeitpunkt entscheiden darüber, ob sie sich für das sechste Rennen im Finale qualifizieren. Die drei besten Ergebnisse aus den fünf Rennen werden für die Finalqualifikation herangezogen. Dies wird als Ausscheidungsrunde bezeichnet

Nur die Finalisten sind berechtigt, in der folgenden Saison in der FWT anzutreten. Diejenigen, die es nicht schaffen, steigen in die Challenger Series ihrer jeweiligen Region ab und kämpfen dort erneut um die Chance auf die Rückkehr in die FWT.
Viele Wrestler beenden ihre FWT-Karriere natürlich auch ganz.
Das Endergebnis der Saison wird durch die vier besten Ergebnisse, einschließlich des Finales, bestimmt, und die Punktewertung wird darüber ermittelt
Was findest du am Freeride am faszinierendsten?
Welcher Berg oder welche Piste gefällt dir an den jeweiligen Austragungsorten am besten? Welche Line hat dich am meisten begeistert? Welcher Trick hat dich am meisten beeindruckt? Welchen Fahrstil bevorzugst du?
Es macht Spaß, die Ergebnisse und Punktzahlen der Gewinner und Verlierer zu verfolgen, aber es gibt so viele andere interessante und fesselnde Momente.
Genau darum geht es bei Freeride-Wettbewerben und das macht ihren wahren Reiz aus. Ich hoffe sehr, dass jeder die FWT auf seine eigene Art und Weise genießt – ganz nach dem Motto „Meine eigene Freeride-Perspektive“.
Highlight 1 | Bemerkenswerte Orte
Neuer Veranstaltungsort! Val Thorens,

In dieser Saison wurde Val Threns in Frankreich als neuer Austragungsort hinzugefügt.
Es ist schon eine Weile her, dass Frankreich ein FWT-Event ausgerichtet hat. Val Threns ist eines der Skigebiete in den drei Tälern, die als Trois Vallées (Les 3 Vallées) bekannt sind. Mit einer Gesamtlänge von 600 km Pisten zählt es zu den größten Skigebieten der Welt.

Die FWT veranstaltet seit vielen Jahren Events an denselben Orten und auf denselben Pisten.
An solchen Standorten wird die Vielfalt der Abfahrtsrouten begrenzt, und die Fans gewöhnen sich allmählich an die Berge. Ehrlich gesagt, kann es für langjährige Fans mitunter etwas langweilig werden. Für sie ist ein Wettkampf an einem neuen Austragungsort ein absolutes Muss.
Welches Gefälle wird es haben? Wie wird das Gelände beschaffen sein? Welche Linien werden die Athleten wählen und wie werden sie die Strecke bewältigen? Dieser Austragungsort wird viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen
Höchstpunktzahlen ohne Ende! Das Spiel gegen Georgien mit abwechslungsreichem Terrain

Das Event in Georgia erfreut sich großer Beliebtheit bei FWT-Fahrern. Es ist ein neuer Austragungsort, der letzte Saison hinzugekommen ist, und bietet dank der Schneemengen und des abwechslungsreichen Geländes ideale Bedingungen für vielfältige Fahrlinien und aggressives Fahren
Wird es in dieser Saison, dem zweiten Jahr des Wettbewerbs, einen neuen und anderen Stil geben? Wird der Schwierigkeitsgrad der Tricks steigen? Letzte Saison erreichten sieben männliche Skifahrer über 90 Punkte, und Marcus Goguen gewann mit überwältigenden 98 Punkten – ein unglaublich spannender Wettkampf. Die
Erwartungen an den diesjährigen Wettbewerb in Georgia sind hoch.
Verbier in der Schweiz feiert sein 30-jähriges Jubiläum

Der Verbier Extreme Freeride-Wettbewerb fand 1996 an diesem Ort statt und feiert in dieser Saison sein 30-jähriges Jubiläum.
Wusstest du, dass Verbier Extreme bis 2004 tatsächlich ein reiner Snowboard-Wettbewerb war (ich habe das selbst erst nach einiger Recherche herausgefunden)?
Die Skikategorie wurde 2004 eingeführt und 2008 in Freeride World Tour umbenannt.
Seitdem hat sie sich zu einem Mekka des europäischen Freeride entwickelt und als Austragungsort des FWT-Finales unzählige dramatische Momente erlebt.
Letzte Saison habe ich das FWT-Finale dort zum ersten Mal miterlebt und war begeistert und berührt, als ich sah, wie nicht nur der gesamte Ort, sondern auch die Einheimischen plötzlich völlig in die Welt der FWT eintauchten. Ich bin
schon sehr gespannt, wie es wohl sein wird, wenn die Tour ihr 30-jähriges Jubiläum feiert.

Freeride World Tour/JBERNARD
Die letzte Saison war unvergesslich dank des packenden Kampfes um den Gesamttitel zwischen Max Hitzig und Marcus bei den Herren sowie Hedvigs lang ersehntem Finalsieg und Gesamtsieg bei den Damen.
Welche Dramen erwarten uns in dieser Saison? Seien Sie gespannt auf die Begeisterung und die mitreißende Atmosphäre vor Ort.
Highlight 2 | Neuer Rekord an der berühmten Klippe
Die Orte, an denen FWT seit vielen Jahren stattfindet, verfügen über berühmte Klippen. Im Freeride ändert sich der Schwierigkeitsgrad desselben Tricks je nach Terrain, von dem er ausgeführt wird. Tricks an diesen berühmten Klippen sind ein wahrer Augenschmaus. Insbesondere in der letzten Saison wurden an diesen berühmten Klippen neue Rekorde aufgestellt, die ich euch gerne vorstellen möchte
Fieberbrunn, Österreich: Häusl-Klippe
Apropos Fieberbrunn: Diese Klippe ist der absolute Hotspot. Hier landete unser Skifahrer Tenran Katsuno letzte Saison den ersten Backflip der Geschichte. Und auch die letztjährige Gesamtsiegerin Erin Sauve schaffte hier den ersten Klippensprung in der Geschichte des Damen-Snowboardens. Dieser Moment hob das Niveau im Damen-Snowboarden enorm an
Fieberbrunn, Österreich: Adlerfelsen
In Fieberbrunn befindet sich ebenfalls eine gigantische Felswand. Ihre Größe variiert je nach Schneemenge, weshalb sie nur von wenigen Auserwählten bezwungen werden kann. Letzte Saison gelang dem erfahrenen Skifahrer Kristofer Turdell ein Doppelsprung von dieser Wand
・Verbier, Schweiz: Hollywood Cliff
Der Skifahrer Finn Bilous landete hier als Erster überhaupt einen 360er. Da jedoch nach ihm mehrere andere Skifahrer ebenfalls einen 360er schafften, war Finns Rekord aufgrund der Startreihenfolge wohl eher ein Zufall. Vielleicht gelingt Katsuno Tenran dieses Jahr ja ein weiterer erster Rückwärtssalto?
Ungefähr bei 1:25 MinutenHollywood Cliffzu sehen
Highlight 3 | Snowboarden konzentriert sich auf das Gelände, die Linienwahl und das Fahrgefühl, die sich vom Skifahren unterscheiden
Bei FWT richtet sich die Aufmerksamkeit unweigerlich auf die Kraft des Skifahrens, aber wenn man die Eigenschaften des Snowboardens betrachtet, wird deutlich, dass die Skifahrer auch auf einem unglaublich hohen Niveau fahren
Als Skifahrer frage ich mich oft, wie jemand mit einem Snowboard von einer so riesigen Klippe springen und eine so harte Landung überstehen kann, oder wie jemand aus einer solchen Absprungposition Tricks ausführen kann
Und vor allem bin ich immer wieder erstaunt über die Anzahl der Sprünge und Tricks, die das Gelände effektiv nutzen, welches weitaus detaillierter ist als das des Skifahrens
Deshalb gibt es beim Snowboarden manchmal mehr Sprünge in einer einzigen Abfahrt als beim Skifahren. Genau diese Unterschiede zu genießen, macht für mich den Reiz des Snowboardens aus
■FREERIDE WORLD TOUR https://www.freerideworldtour.com/
Teil 2 ist hier



